11. Juli 2018

Das Projekt anderswo, Fußgänger, Migration und OL-(Welt)Meister

alte Feste + Festposten, Bielefeld
Deutschland ist Weltmeister. Ein Deutscher, Juniorenweltmeister. Im Stadt-Sprint-Orientierungslauf. In Ungarn. Seit gestern Nachmittag. Colin Kolbe heißt er.
Vorgestern wurden bereits zwei deutsche Männer, Michael Finkenstädt sowie Helmut Conrad, Seniorenweltmeister. In Kopenhagen. Also ebenso in urbanem Gelände.
1991 wurde zum ersten Mal eine Deutsche, Kristin Liebich, Juniorenweltmeisterin im OL, 1998, vor 20 Jahren, das erste Mal eine Deutsche, Karin Schmalfeld, Studenten-OL-Weltmeisterin. 1999 holte eine Dritte, Frauke Schmitt Gran, mit Bronze das bisher beste Ergebnis bei einer Elite-OL-WM für Deutschland. In Schottland war das damals.
2002 wurde die deutsche Herrenstaffel bis 18 Jahre Jugendeuropameister in Polen, 2008, demnach vor 10 Jahren, ein Deutscher, Christoph Prunsche, Jugendsprinteuropameister in der Schweiz, 2013 eine Deutsche, Dorothea Müller, Doppelvizejugendeuropameisterin in Portugal, um einige der besten Ergebnisse zu nennen.

Nationalitäten, Grenzen, ... Menschen wandern seit eh und je(sus)
aus und ein
und schon lange vorher. Die älteste, natürlichste, gesündeste, am wenigsten umweltzerstörendeste, inzwischen unsichtbarste Fortbewegung von uns Menschen ist Laufen, schnell, langsam, Gehen, Rennen.

Budenheim, dunkelhäutige Menschen in Westdtl. normal(er)
Auch wenn niemand übers (Mittel-)Meer gehen kann, so kommen doch viele illegal aus Afrika. Und in Europa macht das vielen Angst haben diese Menschen auch. Europa kolonisierte die Welt und bekommt eine späte Rechnung dafür. Solange wir nicht bereit sind, von unserem Reichtum und Wohlstand vorallem auch aus Ausbeutung anderer
Menschen und Gegenden
entstanden und künstlich gehalten wirklich abzugeben, werden Menschen von anderswo, meist aus ihrer Heimat (liebe Heimatliebende!), fliehen.

Wo mache ich meinen nächsten Urlaub? Und wie gelange ich dorthin?
Was unterscheidet den Afrikaner bzw. Franzosen, Belgier, Engländer, ... mit afrikanischen Vorfahren (haben wir weit betrachtet sehr, sehr wahrscheinlich alle!) auf dem WM-Fußballfeld von dem im Schlauchboot?
...
Gehen bringt auch Gedanken in Gang! Wer es noch nicht wissen sollte, vergessen hat.


Was lief bisher in der Projektpartnerschaftsstadt Bielefeld und Projektpartnergemeinde Budenheim bei Mainz?

In Dresden wird es weitere Stadt-OL-Karten samt festen -Angeboten geben, in Stadtteilen weiter weg der Innenstadt. Um zu gehen, zu laufen und nahe Welt kennenzulernen.

Ach und in den Vogesen in Frankreich gibt es beispielsweise ein Festpostennetz mit Zangen, mit denen früher, noch vor 20 Jahren, regelmäßig die Posten registriert wurden, welches einige Dresdner/Sachsen demnächst nutzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen