30. April 2026

Frühling Teil 1

Schwäne, Vollmond und das All(es), Foto: F. H.
Die Sonne entschied sich, die (Menschen der) Erde nicht mehr zu wärmen.
So erschien es mir zuletzt immer wieder, sie brennt, blendet, trocknet aus, aber wärmt mich nicht (mehr), erhitzt maximal meinen Kopf, während ich friere und meine Augen vor ihr zusammenkneife, bis ich das im Kopf merke.
Es wird nicht einseitig wärmer, es wird extremer, scheinbar auch politisch, heiß und kalt wie in der Wüste und verrückter. Wie noch verrückter?! Mich reizt, das alles schlimmer würde.
Geister des Zittauer Gebirges
Der Frühling zeigt(e) sich in kräftigen, vollen Blüten, aber die Frische fehlt, war mal ein, zwei Tage nach einem einzigen kräftigen Regen da, spürbar. Die Milde fehlt.
Europa sei besonders vom Klimawandel betroffen, hat ja aber auch einen riesigen Anteil an ihm.
"Die" Politik sei gefordert (von zu wenigen?!), macht zu wenig. Erst sei sie am Zug, falsch, das wäre eine Ausrede. Es braucht alle, zumindest eine entscheidende Mehrheit. Klima- und Naturschutz muss "von unten", von jede/m aus "gemacht" werden, vielmehr viel gelassen werden. Er wird nur fataler, wenn wir kollektiv unsere Augen vorm ökologischen (und so auch ökonomischen) Kollaps verschließen.
"Die Rechten" erstarken, wird immer wieder berichtet. Es ist gruselig und geistlos zugleich. Das Rechte erstarkt, nistet sich in Leuten "der Mitte" ein. Ich verliere den Mut, die Hoffnung, hatte sie vielleicht kaum.
"Das" Patriachat bäumt sich auf, führt Kriege, beutet aus. Es ist zugleich der Kapitalismus, der Frauenhass, der Bruderhass. Wir lernen mehr oder weniger Fakten in der Schule, aber nicht bis kaum - praktisch, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen und friedlich miteinander.


Stadtrat kippte Klimaziele - Welt ade
März: Ich ging auf einem abendlichen Fußweg in einer "Clublocation", eine junge Frau kam mir entgegen und fiel kurz vor mir hin. Ich wollte ihr aufhelfen, bot das an und fragte, ob ich Hilfe holen sollte, sie lallte mich voll, dass ich, Arsch, sie geschubst hätte und nach einer Weile sollte ich ihr doch aufhelfen. Sie war mindestens mit Alkohol zugedichtet.

Zittauer Künstler(innen?)viertel
Ich sah in meiner Kindheitsstadt (Karte zeichnend) eine Familie im Park fröhlich spielen, hörte einen Namen, die die Mädchen dem Mann zuriefen, dachte eine kleine Weile, es wäre mein Grundschulfreund, sah ihn an, meinte, er könnte es sein, sprach ihn an, aber er verneinte freundlich.
Und ich sah beinahe eine Schlägerei zwischen einem vermeintlichen Araber und vermeintlichen jungen AfD-Wählern auf einem Spielplatz und wie sich danach junge Menschen aufregten, was das für ein Deutschland sei. Jungs radelten mit dem "Araber" fort, Mädchen kamen weinend zum Spielplatz. Den Grund, der die männlichen Gemüter erhitzte, kannten Umstehende wie ich nicht.
Und ich hörte, wie ein Mann auf dem Weg in eine Klinik penetrant auf (s)eine Frau einredete, dass sie verrückt sei.
Wir sind die Schöpfer*innen unserer Welten, nicht absolut, aber auch.

Frühling in Stadt und (Wie)Land
Tausend und Abertausend Parkflächen und -buchten und -häuser und selbst auf einer der wenigen, rar gewordenen Wiesen steht noch ein Auto am Klinikum, in das die Leute, wenn sie noch können, wenige Schritte gehen. Straßen, die zur Hälfte, gar über die Hälfte Parkflächen sind, Parkflächen für Autos, nicht fürs Kinderspiel. Kinder werden vor Straßen beschützt (ein sarkastisches Hoch auf die Moderne, die Straßen und Autos verlangte und erzeugte!), aber nicht vor (emotionaler) Gewalt, nicht vor zu früher, rauschhafter Digitalisierung? "Mein Hobby ist Zocken."
Raucherinseln am Klinikum und die Rauchenden rauchen auch daneben.
Menschen, die sich darüber einig sind, andere abzulehnen, zumindest scheint es so, dass wer einstimmt, um nicht abgelehnt zu werden.
Junge Menschen, die sich so sehr bemühen, cool zu sein, dass es mir wehtut, es anzusehen. Wenn ich ganz frei bin, mich frep fühle, lache ich darüber.
Burg Bezdez bei Doksy: Kinderfreude
Wir gewöhnen uns kein Verhalten ab, weil um, ein natürlicheres an, sondern meinen krank, krank, das muss so, das ist so, der Körper ist Maschine, Apparat, auf alles einstellbar, programmierbar, reparierbar.
Straßenmusiker/innen
Nazi-Aufkleber, Werbung (an Haltestellen), die unsere Seelen zumüllt.
Und der Mond und sein Licht, zu dem und dem wir kaum noch schauen.
Ein Obdachloser, der schreit. Ich weiß keinen Rat. Eine junge Frau mit Rad wendet sich an den Straßenbahnfahrer, informiert ihn. Besser als nichts. Wie endet die Geschichte? Ich weiß es nicht, hörte nur ein paar wenige gezählte Momente der Erzählung.

Oster-TL: Jugend sorgt für Schwung
Mir wird schlecht, wenn ich Faschisten (seltener sind es auch Frauen) besonders in Parlamenten und Ratssitzungen reden höre, gegen Menschen, obwohl sie selbst welche sind, gegen Natur, d.h. auch gegen sich selbst. Sie kleiden ihren Hass in einem schein-sachlichen Mantel. Und sie, die Verführer, heucheln, die Jugend würde vom Naturschutz indoktriniert.

Anfang Februar, berichtete PROASYL, fuhr ein griechisches stählernes Küstenwachenschiff über ein Flüchtlingsboot. 15 Menschen sterben, die anderen 24 werden teils schwer verletzt, Kinder, Frauen, Männer, die durch andere Menschen und eine hässliche Politik, durch fehlendes Mitgefühl entmenschlicht werden. 2026 trat ein Gesetz in der EU in Kraft, dass das Asylrecht unterwandert und aushöhlt. Einige unermüdliche Anwalt*innen kämpfen für Menschenrechte einzelner und damit für die aller.


Nicht aufhören, das Morden und jede Diskriminierung anzuklagen!
Vor über einem Monat organisierte ich meinen (diesjährigen) Sprint-OL. Gestern fand der folgende statt. Ich muss, draf, möchte lernen, das Schöne, Gute lauter, klarer zu hören, als den Mist.
Viele dankten, einige genoßen, manche lobten.
Ich erstellte den "Weitblickzurück-OL" rings um die Agneshöhe. Wenn jemand Pausen braucht, muss er den machen - viele Bänke laden zum Sitzen und Verweilen ein.
In dem Zug der Kartierung erscheint nun auch der Moosleitensprint in neuem Karten-Gewand.
Ferner erledigte ich kleine Änderungen auf dem Kartenteil ("(H)Elfenburg") des WaldWasserWesen-OL. Und ich legte bereits einen "Dorf-OL" in Pappritz mit den Infotafeln der Ortschronik an.
Nicht müde werden, Frieden und das Völkerrecht einzuklagen!
Eben las ich, das Schönfelder Hochland "versumpft" im "braunen Morast". Ach, Mist, verdammter, diese dummen, zumindest einseitigen Bilder. Dass ehemalige Feuchtgebiete wieder zu solchen gemacht werden, ist wichtig. Austrocknen/Trockenlegen war lange positiv konnotiert, wurde damit doch Land urbanisiert, erst durch Äcker, später durch Verstädterung. Und nur weil die Ur-Nazis braune Uniformen trugen, gilt braun als rechtsextrem. Auf der anderen Seite lehnen Nazis braun als Hautfarbe ab, außer sie sonnen sich und meinen, das sei toll ...


Baum Großer Garten Sept. 2025
April: Das Oster-Trainingslager des Sachsenkaders, direkt im Anschluss an den Prague Easter und ebenda, fand ich auch schön, weil es in schönem (Fels)Gelände stattfand. Mein Vortrag über mentales Training gelang mir vom Gefühl her relativ gut.
Ich habe das Gefühl, mal sehr selbstsicher und angenehm vor Menschen (wie beim Schul-OL) aufzutreten und mal nicht so recht. Mich beeinflusst die Welt um mich und ich tue es wiederum.

Diesen Monat organisierte ich (teils mit Unterstützung) 4 Schul-OL, dabei wurde wiederholt mein Detail-OL genutzt, der, siehe da, nach Prüfung von mir, zum Glück noch rundum aktuell ist - die Karte in Teilen nicht ganz, aber das nicht nicht so wild.
Letztens legte ich einen weiteren Ausschnitt (samt ergänzenden Bildposten) fürs Mingvasentrinken an, das ich dieses Jahr nach 26 Jahren wieder als Vereinsmeister ausrichten "darf".

Ein älteres Paar, das einen Go4O/Schachbrett-OL registrierte, zeigte sich interessiert am OL, mehr für sich als für andere.

Kletterrouten und Routenwahl beim OL
Beim feministischen OL (heute ist wieder eine feministische Demo, aber nur für Frauen) reaktivierte ich die Transparenz der Postenbeschreibung (warum auch immer die mal durchsichtig erscheint und mal nicht in der Ausgabe in ein PDF) fürs Gedicht, das in diese überläuft, und ergänzte einen Hinweis zu Posten 6 auf der Rückseite.
Hier, beim Thema Frauenrechte, habe ich das Gefühl, dass nach wie vor einiges in die richtige, (mit)menschliche Richtung geschieht, aber auch noch ganz viel ganz sehr im Argen liegt und damit das Heil der Menschheit steht und fällt.

Der Mond nimmt ab, nimmt zu.
Ein Berg-/Outdoorsportladen, in dem ein Freund arbeitet, stellt seit knapp einer Woche 2 Stadt-OL-Angebote von mir aus, an deren Rändern sich der Laden befindet.
"Der" Bibo in Laubegast zeigte ich auch meine 2 OL-Angebote, auf denen sie auftaucht, nachdem die Bibliotheksleiterin wie andere auf die Schüler/innen mit Detail-OL-Karte aufmerksam geworden war.
Und ein OLer in Pieschen, mit dem ich für den SAXBO zusammenarbeite, wohnt seit diesem Jahr gleich "auf" 2 OL-Karten samt Angeboten, da dieses Jahr dort die 2. Karte entstand.

Vor 1,5 Wochen fand (parallel zum City Race in München) die SM Sprint in Meißen statt - mit der Karte, die ich für meinen Gebäude-OL "aufgeräumt", also von der Lesbarkeit etwas an heutige Maßstäbe angepasst hatte.
Am Folgetag organisierte unsere Vereinsjugend einen kleinen, aber umso cooleren KO-Sprint in Annaberg. Die Karte hatte einer aus unserem Verein ursprünglich aufgenommen und Hanka Straube hatte dort mehr als einen Foto-OL angelegt.
Fotos, Videos SM Sprint
Fotos, Videos KO-Sprint
Letztes WE fand der 1. Weltcup (Sprint-OL-Formate) in der Schweiz statt. Ich fand es spannend, etwas zuzuschauen - aus der Ferne, aber laufe lieber mit/selbst.

Frau(enpower) in Johannstadt
Nachdem ich Trainingsposten im Albertpark hing, ergänzte ich einen Posten im (dortigen) Lehrpfad-OL. Eine Schautafel stand dort vor wenigen Jahren noch nicht.
Am letzten Samstag, 25.4. war der Tag des Baumes. Am Folgetag führte ich eine kleine befreundete Gruppe wandernd über einen Teil des "Baumzeichen-OL".

Das Schöne und Fröhliche, Lebendige sehen:
Mir scheint, als kehren Gesichter, Typen immer wieder. Ich sehe junge Schüler/innen und meine, sie (wieder)zu(er)kennen. Bei einzelnen mag das sogar der Fall sein, aber andere ähneln einfach anderen.
Beim letzten Schul-OL sprudelte es nach einer Weile und dem 1. Lauf aus einer jungen Schülerin: Sie hätte schon mal wie einige andere OL gemacht. In der Sächsischen Schweiz. Ich ahnte, mit wem. Das war verrückt, aber irgendwie auch Abenteuer, meinte sie und meinten andere.
Im Johannstadtpark war es leichter und der Sport durchaus positiv besetzt. Spontan erstellte ich im Anschluss einen "Schatzsuche-OL". Dabei stieß ich auf einen Spruch, der von Albert Schweitzer (1875–1965) stammen soll: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.


OL-Verfechter; Posten tauchte wieder auf. Foto: M. J.
April, April, bist vorbei
Willkommen, Mai: 5 Wochenenden und jedes Mal mindestens 3 OL, eijeijei! Und bei den 2 größten, die keine DM sind, helfe ich mit. ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen