29. August 2019

Die alte und die neue Welt?


wieder ein Foto von einem fotografierendem Freund - F. H.
„Zu wenig“ Zeit ist Wertung, das Leben ist begrenzt und viele wollen mehr, als sie können?

Stadt-OL in Dresden und anderswo vor einer Weile.
Der Schüler_innen-OL wurde um ein Foto ergänzt, die „Grinsebacken“ (siehe Vorderseite) lockten zum Fotografieren.
Die Karte des Trimm-dich-OL (Bahnen extra) wurde für ein Training etwas überarbeitet.
Die Straßenbahnen fahren eine neue Ecke durch Strehlen, wo der Märchen-OL gemacht werden kann. Auch diese Karte wurde leicht angepasst, aktualisiert.
Genauso die Laubegaster, wo der Insel-OL um einen Posten ergänzt wurde.

Warum dürfen Dresdner Busfahrer behaupten, ihr Bus hätte 88 Sitz- und Stehplätze, wenn dem nicht so ist, sondern sie damit eine Nazi-Gesinnung zum Ausdruck bringen sowie direkt und indirekt Rollstuhlfahrenden und emigrierten Frauen mit Kinderwagen Eintritt in „ihren“ Bus verwähren, weil sie zu viel Platz einnähmen? Was ist da los, DVB? Man solle „sowas“ nicht hochspielen?

Mich schmerzt, wenn Ureinwohner und Zuwanderer/Ausländer meinen, der moderne, scheinbar zivilisiert Mensch, der Europäer in Europa könne sich nicht in sie hineinfühlen, würde ihre Naturverbundenheit nicht verstehen, genauso wie rassistische Ablehnung und Diskriminierung nicht. Doch, dass empfinde ich auch und mit, hört ihr!

Wie wird am Sonntag in Sachsen gewählt? Wir wissen es am späten Sonntag.
Italien war mal eine rechte Diktatur, wurde zum Glück gerade nicht wieder sehr rechts.
Großbritannien war mal groß mit seinen Kolonien, Ländern die es mehrheitlich ausnahm, und zerfleischt sich noch weiter im Sprung, im Austritt aus der EU?
(Italien baute einiges in Eritrea auf, England nahm einiges weg. Was die Länder nicht gut oder schlecht macht, es gab Zeiten, da war es anders.)
Im auch sehr schönen Frankreich wurden Kinder letztens noch gesellschaftlich anerkannt geschlagen.
Die beiden „Alliierten“-Länder haben nach wie vor viel Einfluss in anderen Ländern. Anders wäre Einfluss auf Länder, wenn es doch freundschaftlich geht.
Griechenland geht es besser, wird berichtet.
Deutschland wird wieder mal von seiner Vergangenheit eingeholt? Ein Kommentar von einer Frau dazu. Widerstand regt sich.
Menschen machen Länder aus.
Und die Erde „schwitzt“. Wir beeinflussen sie vielfältig. Wie lange trägt sie uns noch, „hält sie uns noch aus“?

OL machen wir Natursportler auch weiter und reisen nicht immer mit dem Rad an.
Am Samstag findet der 40. Tharandter Waldlauf statt, samt einer 40km-Strecke, die fast einem Stadt-OL gleich kulturelle Orte verbindet.
Andere Läufe werden ähnlich alt oder 25 Jahre oder entstehen neu wie der Ultratrailrun im Zittauer Gebirge mit Teilnehmer/innenlimit. Erster Meldeschluss ist am 31.8.
Pfade sind schön, Englisch ist hipp und top. Hat die englische Sprache zumindest und haben damit auch gewisse Denkmuster einen „kulturellen Wettlauf“ gewonnen?

20. Juli 2019

Alles ist immer ... unfertig.


Tat er von seinem hohen Ross aus gut oder nur prächtig?
Ich eilte am Rathaus vorbei, ein Zwerg lächelte mich an, den hatte ich hier noch nicht gesehen. Ich blieb stehen, hielt an und inne.
Um was geht es im Leben? Wenn einem einer oder eine diesen „Film“ erklärt, tut, als wüsste er/sie es, dann ist das Blödsinn. Der Zwerg ist jetzt jedenfalls im Kultur-OL nachgetragen wie Tafeln des Dresdner Revolutionsweges der FRIEDLICHEN Revolution am Ende der DDR, der nicht fertig wird, wie die Wiedervereinigung, wie Stationen des Kaitzbach-Kunstweges Mnemosyne im Märchen- sowie im mehr oder weniger Brunnen-OL.

Das Leben wird unter vielem anderem mit einer ständigen Baustelle verglichen. Dresden geht es gut, insofern es einer Stadt gut gehen kann, da wird immer irgendwo gebaut, werden nach wie vor Bombenlücken zugebaut. „Aus dem Augen aus dem Sinn.“ „Der Krieg ist vorbei“, tobt anderswo, „kommt schneller zurück, als du denkst, ...“, singt Judith Holofernes.
Wo sind all die Bäume hin? Stürme entwurzeln sie, sie müssen Beton weichen, Gebäuden und Straßen. Lehm und Holz sind gute Baustoffe, sie sind lange nicht so schädlich wie Metalle und anderes, brauchen zum Einsatz als Baumaterial weniger Energie, dämmen/sisolieren, lösen sich ohne Gifte auf im Kreislauf der Natur.
„Schön gerade müssen sie wachsen, die Bäume in der Stadt und kein Blatt darf unten liegen (und zu Erde werden) und keine Frucht darf auf ein Auto fallen,“ sagt die bitterernste Ironie. Lieber zerschneiden wir die Luft mit einem Laubsauger und zerstören so die Erde.
Der Verkehrsstrom fließt, Flüsse, Adern der Erde versiegen. Jetzt, vorm Kollaps(?) „brauchen“ mehr und mehr Menschen ein fettes Auto, für noch weniger Platz im Gegenverkehr mit und beim Überholen von Radfahrern, für noch mehr tödliche(re) Unfälle mit Kindern, für noch mehr Klimatod.
Kinder dürfen nicht spielen, sollen lernen, ha, die lernen doch besonders beim Spielen!

Immer so weiter? Nein. Irgendwann ist Schluss. Kein Weg wird fertig, doch irgendwann ist Schluss. Ein Schuss, eine Bombe reißt eine Lücke (die viel später wieder zugebaut, verschlossen wird, falls das geht). Freunde sterben, verschollen, werden eingesperrt, gefoltert, ein Cousin stirbt sinnlos im Krieg, die Cousine ist geflüchtet und weint um ihn. Menschliche Gewalt.
Es reißt einen Menschen aus dem Leben, plötzlich, letzte Woche, letzten Monat, vor Jahren sprachen, scherzten wir doch noch, sahen wir ihn, uns, schlimm genug ist Krebs oder ein Unfall wie der Sturz von einem Felsen, weil ein Seil nicht hielt, wie und wo es halten sollte. Und alles, auch Krieg, ist „nur“ Natur?! Wenn Rassismus und andere Diskriminierung Natur ist, dann aber auch Moral, Ethik, Liebe.

Er strahlte und strahlt noch und tat (mit seinem Humor) gut.
Zur Erinnerung an einen Orientierungslauffreund wurde das 15. Dresdner Stadt-OL-Angebot in der Neustadt, wo er wohnte, nach ihm benannt. Es ist in der Inneren, er wohnte in der Äußeren. 15 Leute nahmen zur ersten Nutzung erfreut und dankbar teil, spazierend, rennend, und merkten Kleinigkeiten zu bessern an, Danke! Einer, der dabei seinen ersten OL machte, hieß Janek – wie der Verstorbene.
Der Janek-Leibiger-Orientierungslauf besteht aus über 50 Orten, ein paar wie das Glockenspiel (durchs Hören und auf Anraten einer Teilnehmenden) kamen hinzu. Posten 31, 43 und 64 sind Stolpersteine bzw. Stolpersteinstellen, die von manchen überlaufen wurden. Die Höfe um Posten 47 und 49 sind nachts geschlossen. Nachts leuchtet aber manches und gibt es auch Stadtführungen. Ganz sehr früher schauten Menschen nachts in die Sterne, heute gehen viele – wissenschaftliche Interessierte – in die Uni, andere und selbe ins Theater, in Museen, schauen Filme oder hören Konzerte wie beim Palais Sommer, der gestern begann, kostenfrei sei und mir doch etwas exklusiv scheint.

Die Stadt bietet und speziell die DREWAG bot „Schnitzeljagden“ bzw. eine „Stadtrallye“ an. Eine Orientierungsläuferin, die am Mittwoch den Stadt-OL abspazierte, erzählte, einer googelte bei einer derart angelegten Preisfrage, riet und gewann, war nie vor Ort gewesen. In dem Sinne: Achtung, die Dresdner Stadt-OLs kosten kein Geld und hier gibt keinen Scheiß zu gewinnen! Es geht darum, zu erleben, zu entdecken, wahrzunehmen, WAS DA IST und (wahr) war, sich zu bewegen, SELBST zu denken, nicht mehr und nicht weniger. Kultur ist und darf keine rein finanzielle Sache sein. Das mag „China“ vielleicht anders „sehen“, Gedanken sind eben auch Kultur. Sicherheit kann einengen. Freiheit heißt vor allem auch Verantwortung.

Wir überlasten die Erde wie uns selbst. Landwirtschaft sollte nicht in blindem Massenwahn, sondern klein erfolgen, wie es tausende Jahre funktionierte, eigentlich wissen das viele, wenn nicht gar die meisten.

Die Mächtigen können am weitesten stürzen. Wie also mit ihnen umgehen?

Wir schlucken Medikamente und Wut, schimpfen, wenn jemand weint, anstatt ihn/sie/es in den Arm zu nehmen, zu trösten, hören immer noch viel zu oft Vorträgen anstatt einander zu in fröhlich-ernsten Gesprächen auf einer Augenhöhe, sehen und markieren und bewerten Unterschiede statt GEMEINSAMKEITEN zu FÜHLEN, wahrzunehmen, ernst zu nehmen, arbeiten und kämpfen gegen- statt MITEINANDER.

Wir Menschen sind eben nicht gleich, Gleichschaltung ist Tod, es geht u.a. nach meiner Prägung und meinem Empfinden um Gleichwertigkeit, nicht ums Bewerten, sondern ums Schätzen, ums Lieben. Wir sollten achten und nicht immer wieder denken, dass wir es besser wissen, können und nur korrigieren. Fehler (= Erfahrungen!) sollten Antrieb und nicht Bremse sein. Wenn wir offen für einander sind, erkennen wir, dass wir uns ähneln.

Irgendwann ist es vorbei, so oder so.

Ein Lieblingslied von Janek Leibiger, das Freunde von ihm zu seiner Beerdigung an seinem Geburtstag u.a. auf seiner Gitarre SPIELTEN, war Wann strahlst du? von Das Paradies.

4. Juli 2019

Vom (Ge)Brauchen und Verschwinden

Bauen, bauen. Bauen wir auch an unserer Menschlichkeit?!
Jugendeuropameister! Einer aus Deutschland, Dresden. Im Sprint-OL. Aus dem Verein, der das Projekt hier macht. Im Wesentlichen pflegt und entwickelt es dessen Heimtrainer. Er hat einige Trainer*innen. Es war seine Leistung. ihm gelang sie. Zuviel Aufmerksamkeit ist zuviel. Aber dass in Dresden OL auch im Stadtgelände Tradition hat, spricht für den Titel.

Eine OL-Kinder- und Jugendtrainerin vom Post SV Dresden lobte und staunte, dass es schon ... 14 Angebote gäbe. Sie hätte sie ihren Kolleginnen, Bekannten empfohlen und zum Abschlusstraining der Kindergruppe vor den Sommerferien den Entdecker-OL genutzt. Damit sich die Teilnehmenden über das Postennetz verteilen, hatte jeder/jede einen anderen Anfangsposten, was für einige etwas weitere Einlaufstrecken zum ersten Posten bedeutete.

Auch beim USZ der TU Dresden hat OL im Sommersemester Tradition. Zum Studenten-OL-Kurs vor zwei Wochen wurde der Schüler-OL genutzt. (Ja, vielleicht kommt in den nächsten Jahren noch ein Studenten- und/oder Campus-OL hinzu.) Nur für die Form der Bänke half erst die Karte mit den Lösungen drauf. Ja, nach was sehen sie denn aus? Als Tipp: ein so naheliegender genauer Blick auf die/Vergleich mit der Karte hilft!

Zum Abschluss der diesjährigen Schul-OL-AG an eben jener Schule mit den Bänken (die AG wird fortgesetzt und mit ihr sicherlich die Nutzung etlicher der hier mehr und weniger festen Stadt-OLs) wurde Rainer Müllers Foto-OL genutzt. Ein Foto ist nicht mehr ganz aktuell, aber gerade das ordnet wohl jede/r richtig zu, der/die es (ver)sucht. Aber ist die 13 wirklich oben? Reicht Hochgucken oder muss man hochlaufen? Passt da (scheinbar) auch ein anderes Foto? Posten 8 liegt nach wie vor versteckt in einer Baustelle des Zwingers. Das Ende der Bauarbeiten wird für Ende des Jahres angekündigt.
Genauso der Bau am Blauen Wunder (der Übergang flussabwärts ist gesperrt). Nächstes Jahr im Winter soll, wenn es klappt, dort spazierend, wandernd ein weiterer festerer Stadt-OL entstehen.

Morgen wird die neue Straßenbahnverbindung zwischen Lenné- und Wasaplatz über den Bahnhof Strehlen eingeweiht. Damit sollten die vielen Baustellen dort auch langsam (ver)schwinden. Und dann könnte auch diese Karte wieder auf einen aktuelleren Stand gebracht werden. Könnte, weil die Zeit nicht reicht, um zu machen, was nicht unbedingt gemacht werden muss und will, wenn vieles anderes mehr drängt.

Im Zuge von Bauarbeiten wurde nicht nur die Innenstadt-Altstadt-Karte überarbeitet, sondern gerade auch durch die Entstehung des Geschichts- und Born-to-go-/Brunnen-OL der Denkmal-OL angepasst, wurden sie alle drei klarer gegliedert, ergänzt, optimiert. Und weil es so heiß war und wohl oder übel auch wieder wird, sind jetzt auch in allen die Trinkbrunnen als Getränkepunkte markiert.

Die wiederholte Nutzung des Pflanzen-OL zum Abschluss einer anderen Schul-OL-AG fiel heute kurzfristig aus. Zeit für anderes.

Was ist wichtig im Leben? Leben? Ist es sinnvoll? Weil/wenn es Sinn(e) (er)gibt?

Vor 10 Jahren (am 1.7.) wurde Marwa El-Sherbini in Dresden ermordet. Derzeit findet eine Gedenkwoche statt. Ja, benennt den Park vorm Landgericht nach ihr! Das ist das Mindeste. Rassismus und Gewalt gegen egal wen sind das Schlimmste, was Menschen Menschen antun können.

Demnächst entsteht der 15. Dresdner Stadt-OL (nicht ganz neu) der Art dieses Projektes. Auch als Andenken an einen viel zu früh gestorbenen Orientierungslauffreund ...

18. Juni 2019

„Da fiel ich fast in einen See.“


Schul-OL - auch mit Arm kaputt abspazierbar
Ein Lehrer, der das Stadt-OL-Projekt von Anfang an, also schon 2017, nutzen wollte, tat es am 23. Mai mit 16 Schülern und Schülerinnen des Pestalozzigymnasiums Heidenau. Und zwar den Insel-OL in Laubegast, der hierfür (wie andere) noch einmal leicht verbessert wurde und für den als 2. Angebot neben dem Entdecker-OL im Großen Garten nun ein Lösungsblatt existiert. Das ist eine Ausnahme, ist es doch eben Aufgabe, die Lösungen durch die Praxis, das Begehen, das Selbstmachen zu erwerben. Schlussendlich: Er dankte herzlich und seine Schülerinnen und Schüler waren zufrieden mit dem Radausflug und OL: „Kömmer wieder ma machn.“
Merke 1: Alle bisherigen Stadt-OL-Karten bis auf den Pflanzen-OL vollflächig auf A4 ausdrucken, damit der Maßstab passt.
Merke 2: Zum Sehen mancher „Postenstandorte“ muss man genau sein, sich bücken (Stolpersteine!).

Zum 10. Schulgeburtstag des Gymnasiums Bürgerwiese am 27. Mai wurde u.a. ein Sportfest veranstaltet. An der Schule in Dresden waren und sind einige OLer, seit 2 Jahren gibt es eine OL-AG, die fortgeführt wird, und trainieren OLer des USV TU Dresden (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) dort.
„Ihr wollet doch schon immer mal OL machen!“
„Keine Zeit, wir müssen jetzt zu unserem Spendenlauf.“
„Ja, klar, OL ist cool.“
„Was ist OL?“
„Ein Freund von mir/meine Schwester macht das.“
Ein schickes Mädchen: „Nein, auf keinen Fall! Das mussten wir schon einmal machen. Da fiel ich fast in einen See.“
Ein pfiffiger Junge: „Ich suche was Neues ...“
... „Orr, war das anstrengend.“
„Gleich noch einmal!“
Neben vielen anderen Sportarten spielten manche auch „E-Sport“ und schienen die Wirklichkeit nicht zu sehen. Das Internet – seine Genialität und seine Abgründe, gerade auch für junge Menschen.
150 Schüler liefen einen „klassischen“ OL (vorgegebene Reihenfolge) mit SI (SPORTident) und 30 von ihnen den Foto-Schüler-OL. Danke an die vier Helfer!

Am 5. Juni wurde nun auch, nach über einem halben Jahr nach Erstellung, der Pflanzen-OL (Ausdruck A5!) im Botanischer Garten der TU Dresden im Großen Garten erstmals mit Schülern/Schülerinnen genutzt. Übrige Karten gingen am Mittag gleich an Interessierte weiter.
Im Botanischen Garten gibt es viel zu entdecken und Schatten, ist möglichst langsam zu laufen (sonst entdeckt man ja auch nicht so viel), sind Beete – wie überall – nicht zu betreten und sind, liebe Schüler, keine Wasserhähne aufzudrehen. „Sonst kömmer das nicht noch ma machn!“
Die Gärtner*innen sind uns dankbar, wenn wir keinen Ärger machen, sondern uns an den Pflanzen aus der ganzen Welt erfreuen, die sie hegen und pflegen. Danke an sie.

Die Zeit rennt und die Welt verbrennt und man verpennt das Leben. Anhalten, besinnen, Schönes tun. Es passiert so viel und man weiß manchmal nicht weiter und zweifelt.
Erstarken die Rechten, erstarken die Linken, beide?
Verbrennen wir die Welt, rennen wir zu viel? Ist Rennen gesund, gesünder als Fliegen? Für wen?

PS: eine gute, weil einleuchtend dargestellte Übersicht zu Sprint-OL-Kartensymbolen von den Schweizern (Was ist erlaubt im Sprint-OL) – Einfacher machen wir es uns ja auch nicht immer mit unseren neuen Kartenzeichenbestimmungen.

PS2: Werbung für (Stadt-)OL geht auch klein, wie zuletzt fürs 100-Jahre-Physiotherapie-Symposium genutzt.

20. Mai 2019

Quelle des Lebens: Wasser


Beweisbild einer Schülerin – auch eine Form des Foto-OL

Du kennst Durst.
Der 22. März ist der Weltwassertag. Es werden schon Kriege um Wasser geführt – oder wollen nicht geführt werden, um Zusammenarbeit in der Wasserversorgung zu fördern und zu gewährleisten. Jordanien ist eins der trockensten Länder der Erde, liegt zwischen Syrien und Ägypten, Palästina/Israel und Saudi-Arabien, dem Libanon und dem Irak.

Wasserhahn auf und Getränke kaufen ist heute für uns hier so selbstverständlich wie Demokratie. (Wählen gehen!) Und mit Wasser heizen und kühlen sowie es leider auch verschmutzen und vergiften. Danken wir in Dresden z.B. mal der DREWAG und der Stadtentwässerung, Leuten und Maschinen, Systemen und Erfindungen, die uns Wasser ins Haus liefern und unser Abwasser reinigen. Früher schöpften alle Menschen direkt aus Bächen, Flüssen und Seen Wasser zum Trinken, Waschen und Kochen bzw. fingen Regenwasser auf, später entstanden, also buddelten, bohrten und bauten sie Brunnen, natürlich auch heute noch!, woraus sie es entnahmen und wir es entnehmen, besonders auch in der „Wasserstadt“ Dresden. Viele in der Innenstadt sind noch intakt, aber leiten kein Trinkwasser, einzelne doch. Zeit durch einen Stadt-OL auf Wasserbecken und -läufe aufmerksam zu machen: „Born to go Orienteering“ (Englisch ist „Weltsprache“?!)
Läuft dort Wasser, sprudelt, strömt und/oder springt es? Kurz vor 9 Uhr tat es das nicht im Zwinger, ab 9 schoßen Fontänen in die Höhe. Das sollten einige Schüler herausfinden.
Einer fand noch einen kleinen (Trink-)Brunnen mehr als eingezeichnet. Danke, Lennart, ich habe ihn ergänzt! :-)
Der in Dresden etwas feuchte Tag (wichtig und nicht genug Regen!) war mit zwei Nachmittagsangeboten, davon ein weiterer Stadt-OL, der hiesige (Auftakt zum) WOD.

Die Innenstadtkarte wurde aktualisiert. Und am Freitag auch der Insel-OL und auf Wunsch ein Lösungblatt erstellt, was es vorher bisher nur für den Entdecker-OL im Großen Garten gab. Beim Insel-OL in Laubegast dreht sich auch viel ums Thema Wasser, nicht zuletzt ums Hochwasser. Am Donnerstag werden Schüler des Heidenauer Pestalozzi-Gymnasiums diesen nutzen.

Und am Samstag, 25.5., wenn erstmals OL auf der und um die Burg Stolpen stattfindet, wird auch in der Carus-Akademie für OL, speziell für den Stadt-OL, ganz speziell für den Trimm-dich-OL geworben.

Heute ist der Europäische Tag der Meere und seit letztem Jahr der Weltbienentag.