22. Juni 2026

Frühling, letzter Teil

Pferd mit Pony, Oberlausitz, Foto: Martin Sch.
vor dem Sommeranfang Rekordhitze, mal wieder
Wir fliegen trotzdem, auch für OL.
Flugscham scheint bei einigen "überwunden".
Natürlich ist Fliegen nur ein Problem (im Kapitalismus als Lösung angeboten) neben vielen, aber die Summe macht's.

SayTheirNames, AfD-Plakate in Pappritz (zerschnitten)
Beim Podcast Hotel Matze sprach u.a. ein Schamforscher, was ich sehr spannend fand, weil Scham so wirkmächtig ist.
Es gliederte sie in verschiedene Bereiche und schließlich ging es auch wieder um den Mittelweg zwischen beschämt werden/beschämen und schamlos/Schamunterdrückung.
Der Podcaster sprach mit einem anderen Mann u.a. über menschliche/soziale Resonanz, übers Mitschwingen, Berührtwerden und Mitgefühlen.
Und übers eigene Urteil(svermögen), dass wir nicht verlieren und abgeben dürfen, z.B. an Maschinen.
Geld ist übermächtig. Mit ihm meinen wir, etwas diktiert zu bekommen und diktieren zu dürfen - und zu verdienen.
Menschen lassen sich kaufen, um zu überleben oder anerkannt zu leben, bauen an Waffen mit, die andere töten. Obwohl das in vielen resoniert, widerhallt. Aber das wird mit Kraft unterdrückt.
Landminen waren in der EU mal verboten, das "soll" sich ändern. Landminen töten vor allem Zivilist*innen und das noch Jahre nach Kriegen.
Und immer meint wer, das ginge nur so und das müsse man akzeptieren und das könntest du doch nicht ändern?
Und wir können doch auch nicht zurück zum Tauschhandel. Also sei das der Anfang gewesen. Nein, jede*r gibt, was er*sie kann UND möchte.

unzerzauster, zarter Mohn, Kleinpestitz
Auf den Färöer Inseln fand letztens ein Walmassaker an hunderten Tieren statt (Quelle: Familie), das tut es regelmäßig. Früher lebten Menschen dort von diesem Walfleisch, jetzt liegen Avocados in ihren Läden. Ist auch nicht toll.
Diese alte Tradition, "Kultur" steht im absoluten Kontrast zu Timmy/Hope, dem Wal, der hier gerettet werden sollte.

In den letzten Wochen höre ich oft Sirenen. Es ist heiß, Notfälle, es brennt, ... Das passt leider zu unserer leidenden Welt.

Es gibt Menschen, die, auch wenn sie sie nicht wählen, verharmlosen die AfD.
Anfang September wählen Menschen in Sachsen-Anhalt - 40% die AfD? Und zum Herbstanfang 35% in Meck-Pomm?

immer wieder Frieden, Radebeul
Durch kluge Sprüche innen könnte noch der 1. Indoor-Foto-OL entstehen. Nach einem 2. Schul-OL dort, diesmal mit Indoor-Anteil und mehr Außengelände.
Als ich SI-Postenstäbe in der Radtasche habe und eine Statue in der Nähe fotografiere, fragte mich ein Berufsschüler, der etwas mit einem anderen ausmaß: "Spielen Sie Pokemon?"
"Nein, ich fotografiere eine Statue." Eine, die ich sehe, so ganz ohne digitalen "Raum". Schöne alte Welt, so richtig räumlich.

Die Welt ist reich, wenn man sie mit genügsamen Augen und einem aufmerksamen Geist betrachtet - und mit einem milden Herzen mutig behandelt.
Ich lerne einen langjährigen Bekannten als Freund wieder kennen.

(Groß)Eltern in Betrachtung einer Frau des Herkules, am Hygienemuseum
Ein Bekannter starb, mit 39, an einem Herzinfakt, durch (Dauer)Stress.
Es gibt so viele feine Menschen und einige von ihnen sterben jung und andere werden alt.

Alle zu lieben, besonders auch die, die es "nicht verdient" haben, die sich lieblos verhalten, ist keinesfalls leicht.
Es tut gut, sich zu schenken (es zu dürfen).
z.B. einen Kasseler Foto-OL von einer Freundin weiter an eine Freundin, eigene Stadt-OLs an OL-Freunde zu deren Geburtstag, an Vereinskollegen, weil sie fast am Start/Ziel eines Stadt-OL wohnen, einen Stadtteil-OL an einen Jugendclub mit Bekannter, an einen Geschichtsverein, an einen ehemaligen Sportlehrer, der vielen OL beibrachte

lebendiger Friedhof, Erdmannsdorf
Freunde schenkten mir ein Buch mit neu und wieder weiser erzählten Märchen und spendeten für Waldinseln in der Stadt.

Ich fand die "Sterngucker" in Prohlis. Hatte ich sie früher nicht gesehen?
Vielleicht ergibt sich ein Sterne-OL mit dem dortigen Jugendtreff. Schön, dass dort oder auch zwischen den Plattenbauten in der Johannstadt einiges an bunter Kultur gemacht wird.
Den Johannstädter Kulturtreff zeichne ich demnächst um. ... Eine OL-Freundin war für den Neubau (mit)verantwortlich.

Sachsen hat laut Deutschlandfunk die meisten Denkmale und im Denkmalschutz soll gespart werden - ja, auch da.

Nun habe ich auch die "Postenbeschreibung" des Pappritzer Dorf-OL erstellt und ihn veröffentlicht.

hilflose Warnung vorm Leben, Niederwiesa
Trotz verschobenem Schul-OL entstand (nach dem Zusammenspiel-OL) der Spielraum-OL - auf einem Sprint-OL-Kartenausschnitt.

Die 2. Bewerbung für ein OL-Projekt, das Schul- und Stadt-OL zusammen denkt, war zu spät, was die Weiterarbeit daran nicht bremst.

Ich sah ROSE, einen starken (emanzipatorischen, unaufgesetzt feministischen) Film.
Es gibt so viel wertfrei als gut empfundene Kunst.
Frauen bilden die Hälfte der Menschheit und ein Teil der anderen Hälfte und einige Frauen unterdrücken diese Hälfte oder wollen es nach wie vor, und wieder.
Im Iran und anderswo verbrannten sich Frauen aus Protest, was immer wieder viel mehr als ein Schrei ist gegen die Unterdrückung.

"Spielen Sie Pokemon?", Pirnaische Vorstadt
Die EU erließ am 12.6. strengere Abschieberegeln und macht damit weiter. Resonanz? Wie geht's dir, wie würde es dir damit gehen, abgeschoben, inhaftiert zu werden?
"Jede*r ist Ausländer*in, fast überall."

Die Altersarmut in Deutschland steigt. Auch alte Menschen werden für die herrschende Klasse (mit etlichen alten Männern) zur Randgruppe, obwohl sie so viele sind.

Etwa 5-10% der Menschen sind homosexuell und ein Teil derer, die es nicht sind (und sogar einzelne, die es sind), marginalisieren diese große Gruppe.
Die Ablehnung und Gewalt gegen queere Menschen (noch mehr als die 5-10 Prozent) nähme weltweit zu.

"Freunde sind wie Sterne: man sieht sie nicht immer.", Prohlis
In den USA und sogar GB, wo Darwin herstammt, glauben mehr(?) Menschen nicht mehr an die "Äffolution", sondern dass ein Gott die Erde samt Menschen vor 10.000 Jahren erschuf. Oh, Mensch, wie sehr beweist dieses kindliche, naive, magische Denken, dass du vom Tier und Einzeller abstammst!
Schnelle Evolution sorgt für Resistenzen gegen Antibiotika, besonders auch im Krieg, wie in der Ukraine. Leben lässt sich nicht unterkriegen.
Pestizide (Gifte) werden neuerdings Pflanzenschutzmittel genannt und sollen wieder vermehrt eingesetzt werden? Obwohl sich Klagen durch ihre Unverträglichkeit bis zur Krankwerdung häufen - in den USA. Genmanipulation soll nicht mehr gekennzeichnet werden?

bei Regen raus, Verbundenheit, Malschendorf
Nicht meckrig sein, da es nicht gut tut, dekonstruktive, statt positive Energie aussendet.
Wut, ja, annehmen, um sie wieder loszulassen und nicht in ihr festzuhängen.
Bekämpfen und sei es das vermeintlich Schlechte, beendet kein, sondern schürt Krieg. Wo las ich das noch schöner, klarer formuliert?

Das Hüten (und Brüten) war auch Männeraufgabe, ohne dies führte es zu den fatalen Folgen, die uns derzeit überrollen.

Ich war mit anderen Männern im Riesengebirge wandern.
Rübezahl heißt der Geist des Riesengebirges heute. Hat er und der Name überhaupt mit Rüben und Zählen zu tun?

Felsen, Füchse, feenhaft: geistreiches Riesengebirge
Von einem Meißner Schlossparkwald entstand vor 3 Jahren eine OL-Karte, gibt es eine von 1993, und überarbeitete ich sie etwas für eine Sportlehrer*innenfortbildung im OL ebenda.

3 Tage vor der DM Staffel auf dem Rabenberg fand ebenda ein grenzübergreifender Kinder- und Jugend-OL statt. 
Seit einer Weile gibt es dort in dem Sportpark auch ein Festpostennetz, aber es müsste sich darum gekümmert werden.
Nach etwa 22 Jahren gewann ich nun einmal DM-Staffel-Gold. :-)
2005 organisierte das Team-WE ebenfalls der SV Lengefeld. Als etwa 20-Jähriger lief ich mit zwei (fast) 40-Jährigen. Diesmal lief ich mit 41, einem 30- und einem 22-Jährigen. :-)

abseits vom Fußball, DM Staffel-OL 2026, Foto: Leibi

 

31. Mai 2026

Frühling Teil 2 (Rückblick)

geknickt, unklar, älter, aber schnell; letztens am Harz

Der Mai ist vorbei.

Am 2. Mai trainierten zwei Befreundete mit der Lehrpfad-OL-Karte.
Auf dem Handy erwies es sich als ungünstig.
Der Mann will seitdem mehr OL. Kein Wunder. Die Frau macht schon lange OL.
Am 7. Mai nutzte der Dresdner Waldkindergarten den Schlösser-OL. Oder doch nicht, weil es einmal(!) stärker regnete? Es ist zu trocken. Und schon scheint Regen ein kritisches Element, um draußen zu sein, OL zu machen?
Am 6. und 7. wurden in Dresden Stolpersteine verlegt und bald darauf trug ich 5 Stellen davon wieder in entsprechende Stadt-OLs:
- Ernst Wauer, Neumarkt, Geschichts-OL
- Alfred Schwarz, Stadtforum, Fragen-OL (war seit dem Bau verschollen, der Stein)
- Helene Grünert und Rost, Emma Hartmann, Bautzner Straße 64, schräg gegenüber Molkerei - und Therese Eicher, Hoyerswerdaer 10, Einfluss-OL
- sowie Christel Ute Neuber, Prohliser Str. 12, Sterne-OL, wurde als Kleinkind "eingewiesen" und verhungern gelassen.

noch blüht die Welt, Elbschlösser 2026
Im September sollen 3 Stolpersteine vorm DHMD für Menschen, die dort arbeitete, verlegt werden. (Skulptur-OL) Das Hygienemuseum will (und muss) die eigene Museumsgeschichte aufarbeiten. Ich werde demnächst mal wieder hineingehen, in eine Ausstellung zu Gefühlen. ("Wie geht's?")

Am 10. Mai war der Earth Overshoot Day, d.h. rein rechnerisch leben wir seit diesem Tag im Jahr wieder über unsere Verhältnisse, verbrauchen wir mehr, als sich erholt.
Bis dahin lief es bei mir im OL sehr gut bis gut, danach nicht mehr so ganz, stelle ich fest, vielleicht auch durch die enorme Sommerwärme im Frühling durch den Klimawandel.

Zwerge + Wölfe = Zwölfe; Weißig 2026
Zur Verhältnismäßigkeit: Bei der Überarbeitung (Überarbeitung!) der Inneren Altstadt-Karte entdeckte ich am Kulturpalast einen neuen Gedenkort für ein Opfer islamistischer Gewalt. Die "Trauerwache Deutschland" schmückte ihn mit Blumen. Der Name machte mich unruhig. Hier wird Wahrnehmung verschoben bis gelenkt. Da, wo Schmerz ist, kommt Hass hin, um nicht ohnmächtig zu sein? Trauer mag kaum kapitalisierbar sein (wobei Friedhöfe, Gräber), aber politisierbar. Menschen, die durch "ausländischen" Terror umgebracht wurden, wird seit 2015 durch dieses Bündnis gedacht. Vergleiche und Gegenüberstellungen sind gefährlich, aber Zahlen und ungefälschte Statistiken sind hier wichtig.

eingesperrt, vergewaltigt, gefoltert, verbrannt; Kleinwachau 2026
Rechter inländischer Staatsterror, also der des Nationalsozialismus brachte Millionen Menschen um, ungeachtet dessen, woher sie kamen, obwohl das auch ein Ausschlusskriterium war. Und auch noch nach der NS-Zeit wurden etliche Menschen von "Menschen mit Nazigedanken" umgebracht, weniger als durch "Ausländer", bei "denen" Motive verschieden sind, aber genauso tödlich.
Femizide (und Suizide) sind deutschland- und weltweit verbreitet und werden medial nicht so "ausgeschlachtet".Und was ist mit christlicher (Tötungs)Gewalt, voran gegen Frauen? Es gibt keinen "Christianismus" oder so, aber fundamentalistische Christen und auch Juden, von denen einige gewalttätig werden, weil sie es sollen oder eher "heilig". Immer wieder werden dabei Werte zu Wahrheiten erhoben und die anderer als Unwahrheiten dargestellt und Menschen entmenschlicht.

AfD-Demo neben Gemälden von KZ-Haft-Kindern, Eberswalde 2025
Und "genährt" wird das ganze Gehasse und Gemetzel mit Trauer und Wut.
Mit den beiden Grundgefühlen beschäftigte ich mich in den letzten Wochen nicht alleine.
Ich hatte meiner Geschichtslehrerin einmal nicht ausreichend genug dargelegt, dass in Auschwitz noch einmal viel mehr (zudem viele Deutsche (Juden)) als in anderen KZs ermordet worden waren.
Ich weiß nicht mehr, ob ich darum weinte. Mir taten alle ermordeten und gepeinigten Menschen Leid.

gewollte Gewalt; Militärhist. Museum 2025
Ich überarbeitete und ergänzte die entsprechenden Karten und/oder Stadt-OL dort: Innenstadt, Rosengarten, Prohlis, Herkules, Strehlen, Elbschlösser - 2 neue OL(!), Kleinwachau

Der Königstöchter-OL und der Hotel-OL (ein Foto-OL) sind neu. Den 1. plante ich schon länger, der 2. entstand sehr spontan und kurzfristig.

Familie im Fluss; Borna b. Leipzig 2025
In Prohlis fand ich einen weiteren Sterne-OL-Posten und gibt es die Sternengucker.
An Hotels prangen ein paar Sterne, unzählbar viele und echte scheinen nachts am Himmelszelt, wenn man sie noch sieht.
Es gibt auch in Deutschland wieder mehr sehr-Reiche. Es kann nur auf Kosten anderer, Armer sein.
Aber die "Armen" sind mitunter die Herzlichen, Gastfreundlichen, also eigentlich Reichen.

eine Welt (Laden), Löbtau 2025
In Kriegen wird auch immer wieder mit verschiedenen Maßen Menschenleben gemessen.
Es ist Krieg und Deutsche werden aus ihrem "verdienten" Urlaub gerettet.
Kreuzfahrtsschiff (Kreuzfahrt!) mit Kranken, gar Toten vs. Menschen, die im (Mittel)Meer ertrinken, gar ertränkt werden
Wir (in Deutschland) bauen/produzieren Waffen, mit denen Infrastruktur in anderen Ländern zerstört wird, die uns Energie und Waren liefert. Waffen zur Zerstörung sind keine Kultur. Geld für sie fehlt in anderen Projekten, denen Finanzierung gekürzt bis gestrichen wird. Wir nehmen es hin.

Ja, Gelassenheit (im Fühlen) und Großzügigkeit werden immer wieder gepredigt und empfohlen.
Und genauso Grenzen zu setzen.
Ja, was denn nun? Beides, mal so, mal so? Das Leben bleibt ein "Spiel" im Spannungsfeld.


innerer Frieden, Langebrück 2024
OL-Highlights im Mai:
- SAXBO: 2. Platz und gerne Bahnleger
- DM Mittel in Kassel: Gold mit über 6min Vorsprung und "gut genuge" Sprints
- 24h-OL: geholfen, weil ich dachte, ich muss? (Der Kartenaufnehmer und Bahnleger erwähnte alle Helfenden auf der Gesamtpostennetzkarte.)
- einige der zuletzt vergangenen Schul-OLs
- DM Sprints am Harz: durch Fehler geerdet und Gold DM Sprintstaffel (letzter Satz)
- SM Staffel, Biathlon-OL und SM Mittel als Vereinstrainings-WE - Der "Akku" ist leer und der "Speicher" voll.

trans, non-binär, queer?; Dresden Plauen 2024
Und nun, Anfang Juni folgt der OL zu den diesjährigen Dresdner Kinder- und Jugendspielen. Ich bin "Bahnlegerin" und durch Missverständnisse und Obrigkeiten und verständliche Auflagen bzw. Verbote findet er nur außerhalb der Kaitzer Grundschule statt. Aber ich legte bereits den 75. Dresdner Stadt-OL dort, im "Altkaitzbach" an: arg-bedrohte-Welt-OL ...

begrenzte Unendlichkeit, Dresdner Heide 2024
Zuletzt interessierte sich auch ein älterer Radebeuler OLer, der viel Schul-OL-Erfahrung aufweist, neben der OL-Karte von Annaberg für OL-Karten vom Elbhang beim Fernsehturm.


30. April 2026

Frühling Teil 1

Schwäne, Vollmond und das All(es), Foto: F. H.
Die Sonne entschied sich, die (Menschen der) Erde nicht mehr zu wärmen.
So erschien es mir zuletzt immer wieder, sie brennt, blendet, trocknet aus, aber wärmt mich nicht (mehr), erhitzt maximal meinen Kopf, während ich friere und meine Augen vor ihr zusammenkneife, bis ich das im Kopf merke.
Es wird nicht einseitig wärmer, es wird extremer, scheinbar auch politisch, heiß und kalt wie in der Wüste und verrückter. Wie noch verrückter?! Mich reizt, das alles schlimmer würde.
Geister des Zittauer Gebirges
Der Frühling zeigt(e) sich in kräftigen, vollen Blüten, aber die Frische fehlt, war mal ein, zwei Tage nach einem einzigen kräftigen Regen da, spürbar. Die Milde fehlt.
Europa sei besonders vom Klimawandel betroffen, hat ja aber auch einen riesigen Anteil an ihm.
"Die" Politik sei gefordert (von zu wenigen?!), macht zu wenig. Erst sei sie am Zug, falsch, das wäre eine Ausrede. Es braucht alle, zumindest eine entscheidende Mehrheit. Klima- und Naturschutz muss "von unten", von jeder/jedem aus "gemacht" werden, vielmehr darf viel gelassen werden. Er wird nur fataler, wenn wir kollektiv unsere Augen vorm ökologischen (und so auch ökonomischen) Kollaps verschließen.
"Die Rechten" erstarken, wird immer wieder berichtet. Es ist gruselig und geistlos zugleich. Das Rechte erstarkt, nistet sich in Leuten "der Mitte" ein. Ich verliere den Mut, die Hoffnung, hatte sie vielleicht kaum.
"Das" Patriachat bäumt sich auf, führt Kriege, beutet aus. Es ist zugleich der Kapitalismus, der Frauenhass, der Bruderhass. Wir lernen mehr oder weniger Fakten in der Schule, aber nicht bis kaum - praktisch, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen und friedlich miteinander.


Stadtrat kippte Klimaziele - Welt ade
März: Ich ging auf einem abendlichen Fußweg in einer "Clublocation", eine junge Frau kam mir entgegen und fiel kurz vor mir hin. Ich wollte ihr aufhelfen, bot das an und fragte, ob ich Hilfe holen sollte, sie lallte mich voll, dass ich, Arsch, sie geschubst hätte und wieso, und nach einer Weile sollte ich ihr doch aufhelfen. Sie war mindestens mit Alkohol zugedichtet.

Zittauer Künstler(innen?)viertel
Ich sah in meiner Kindheitsstadt (Karte zeichnend) eine Familie im Park fröhlich spielen, hörte einen Namen, die die Mädchen dem Mann zuriefen, dachte eine kleine Weile, es wäre mein Grundschulfreund, sah ihn an, meinte wirklich, er könnte es sein, sprach ihn an, aber er verneinte freundlich.
Und ich sah beinahe eine Schlägerei zwischen einem vermeintlichen Araber und vermeintlichen jungen AfD-Wählern auf einem Spielplatz und wie sich danach junge Menschen aufregten, was das für ein Deutschland sei. Jungs radelten mit dem "Araber" fort, Mädchen kamen weinend zurück zum Spielplatz. Den Grund, der die männlichen Gemüter erhitzte, kannten Umstehende wie ich nicht.
Und ich hörte, wie ein Mann auf dem Weg in eine Klinik penetrant auf (s)eine Frau einredete, dass sie verrückt sei.
Wir sind die Schöpfer*innen unserer Welten, nicht absolut, aber auch.

Frühling in Stadt und (Wie)Land
Tausend und Abertausend Parkflächen und -buchten und -häuser und selbst auf einer der wenigen, rar gewordenen Wiesen steht noch ein Auto am Klinikum, in das die Leute, wenn sie noch können, wenige Schritte gehen. Straßen, die zur Hälfte, gar über die Hälfte Parkflächen sind, Parkflächen für Autos, nicht fürs Kinderspiel. Kinder werden vor Straßen beschützt (ein sarkastisches Hoch auf die Moderne, die Straßen und Autos verlangte und erzeugte!), aber nicht vor (emotionaler) Gewalt, nicht vor zu früher, rauschhafter Digitalisierung? "Mein Hobby ist Zocken."
Raucherinseln am Klinikum und die Rauchenden rauchen auch daneben.
Menschen, die sich darüber einig sind, andere abzulehnen, zumindest scheint es so, dass wer einstimmt, um nicht abgelehnt zu werden.
Junge Menschen, die sich so sehr bemühen, cool zu sein, dass es mir wehtut, es anzusehen. Wenn ich ganz frei bin, mich frei fühle, lache ich darüber.
Burg Bezdez bei Doksy: Kinderfreude
Wir gewöhnen uns kein (Fehl)Verhalten (z.B. Rauchen) ab, weil um, doch dabei auch teils oft kein natürlicheres an, sondern meinen, "krank, krank, das muss so, das ist so, der Körper ist Maschine, Apparat, auf alles einstellbar, programmierbar, stets reparierbar."?
- Straßenmusiker/innen
- Nazi-Aufkleber, Werbung (an Haltestellen), die unsere Seelen zumüllen.
Und der Mond und sein Licht, zu dem und den wir kaum noch schauen.(?)
Ein Obdachloser, der schreit. Ich weiß keinen Rat. Eine junge Frau mit Rad wendet sich an den Straßenbahnfahrer, informiert ihn. Besser als nichts. Wie endet die Geschichte? Ich weiß es nicht, hörte nur ein paar wenige gezählte Momente der Erzählung.

Oster-TL: Jugend sorgt für Schwung
Mir wird schlecht, wenn ich Faschisten (seltener sind es auch Frauen) besonders in Parlamenten und Ratssitzungen reden höre, gegen Menschen, obwohl sie selbst welche sind, gegen Natur, d.h. auch gegen sich selbst. Sie kleiden ihren Hass in einem schein-sachlichen Mantel. Und sie, die Verführer, heucheln, die Jugend würde vom Naturschutz indoktriniert.

Anfang Februar, berichtete PROASYL, fuhr ein griechisches stählernes Küstenwachenschiff über ein Flüchtlingsboot. 15 Menschen starben, die anderen 24 wurden teils schwer verletzt, Kinder, Frauen, Männer, die durch andere Menschen und eine hässliche Politik, durch fehlendes Mitgefühl entmenschlicht wurden. 2026 trat ein Gesetz in der EU in Kraft, dass das Asylrecht unterwandert und aushöhlt. Einige unermüdliche Anwalt*innen und andere kämpfen für Menschenrechte einzelner und damit für die aller.
Die Ukraine wurde seit Putins Angriffskrieg noch mehr zur Nation als zuvor, meinte ein Schriftsteller. Menschen in Gaza und anderswo scheinen manchen nicht so viel "wert", wie Menschen aus westlichen Ländern, die bei Bedrohung heimgeholt werden, die mehr erwähnt werden. Fußball scheint manchen mehr Wert, als Menschenleben. Manche wetten auf Kriege, auf Verlierer und Sieger. Dabei ist klar, alle verlieren.
Deutsche brachten nicht "Juden und Jüdinnen" um, sondern Deutsche und Pol*innen, Tschech*innen, ... mit jüdischem Glauben, welche, die mit diesem erzogen oder jüdisch gelesen wurden. Nationalisten nationalisieren auch ihre "Feinde", die sie sich zur Selbstbehauptung (er)finden.
Ein Präsident/Staatsoberhaupt, der Krieg anordnet, in dem Menschen Menschen töten (hier gehört der Aufschrei hin), wird (fast) umgebracht. Ein Aufschrei? Menschenleben sind praktisch, besonders auch in der Berichterstattung für einige Menschen unterschiedlich viel wert. Den einen (einflussreichen Arsch) "kennt" man, wird unglaublich viel Aufmerksamkeit geschenkt, die anonyme Masse (mitunter Kinder, erfährt man noch kurz schockiert) geht unter Trümmern oder in kaltem Salzwasser unter.



Nicht aufhören, das Morden und jede Diskriminierung anzuklagen!
Vor über einem Monat organisierte ich meinen (diesjährigen) Sprint-OL. Gestern fand der folgende statt. Ich muss, darf, möchte lernen, das Schöne, Gute lauter, klarer zu hören, als den Mist.
Viele dankten, einige genoßen, manche lobten.
Ich erstellte den "Weitblickzurück-OL" rings um die Agneshöhe. Wenn jemand Pausen braucht, muss er den machen - viele Bänke laden zum Sitzen und Verweilen ein.
In dem Zuge der Kartierung erscheint nun auch der Moosleitensprint in neuem Karten-Gewand.
Ferner erledigte ich kleine Änderungen auf dem Kartenteil "(H)Elfenburg" des WaldWasserWesen-OLs. Und ich legte bereits einen "Dorf-OL" in Pappritz mit den Infotafeln der Ortschronik an. ...
Nicht müde werden, Frieden und das Völkerrecht einzuklagen!
Eben las ich, das Schönfelder Hochland "versumpft" im "braunen Morast". Ach, Mist, verdammter, diese dummen, zumindest einseitigen Bilder. Dass ehemalige Feuchtgebiete wieder zu solchen gemacht werden, ist wichtig. Austrocknen/Trockenlegen war lange positiv konnotiert, wurde damit doch Land urbanisiert, erst durch Äcker, später durch Verstädterung. Und nur weil die Ur-Nazis braune Uniformen trugen, gilt braun als rechtsextrem. Auf der anderen Seite lehnen Nazis Braun als Hautfarbe ab, außer sie sonnen sich und meinen, das sei jetzt toll ...


Baum Großer Garten Sept. 2025
April: Das Oster-Trainingslager des Sachsenkaders, direkt im Anschluss an den Prague Easter und ebenda, fand ich auch schön, weil es in schönem (Fels)Gelände stattfand. Und wegen 60 fröhlichen, motivierten Kindern und Jugendlichen. Mein Vortrag über mentales Training gelang mir vom Gefühl her relativ gut.
Ich habe das Gefühl, mal sehr selbstsicher und angenehm vor Menschen (wie beim Schul-OL) aufzutreten und mal nicht so recht. Mich beeinflusst die Welt um mich und ich tue es wiederum.

Diesen Monat organisierte ich (teils mit Unterstützung) 4 Schul-OL, dabei würde in Projektwochen wiederholt mein Detail-OL genutzt, der, siehe da, nach Prüfung von mir, zum Glück noch rundum aktuell ist - die Karte in Teilen nicht ganz, aber das nicht nicht so wild.
Letztens legte ich einen weiteren Ausschnitt (samt ergänzenden Bildposten) fürs Mingvasentrinken an, das ich dieses Jahr nach 26 Jahren wieder als Vereinsmeister ausrichten "darf".

Ein älteres Paar, das einen Go4O/Schachbrett-OL registrierte, zeigte sich interessiert am OL, mehr für sich als für andere, ihre Enkelkinder.

Routenwahl beim OL und Kletterrouten
Beim feministischen OL (heute ist wieder eine feministische Demo, aber nur für Frauen) reaktivierte ich die Transparenz der Postenbeschreibung (warum auch immer die mal durchsichtig erscheint und mal nicht in der Ausgabe in ein PDF) fürs Gedicht, das in diese überläuft, und ergänzte einen Hinweis zu Posten 6 auf der Rückseite.
Hier, beim Thema Frauenrechte, habe ich das Gefühl, dass nach wie vor einiges in die richtige, (mit)menschliche Richtung geschieht, aber auch noch ganz viel ganz sehr im Argen liegt und überhaupt damit das Heil der Menschheit steht und fällt.

Der Mond nimmt ab, nimmt zu.
Ein Berg-/Outdoorsportladen, in dem ein Freund arbeitet, stellt seit knapp einer Woche 2 Stadt-OL-Angebote von mir aus, an deren Rändern sich der Laden befindet.
"Der" Bibo in Laubegast zeigte ich auch meine 2 OL-Angebote, auf denen sie auftaucht, nachdem die Bibliotheksleiterin wie andere auf die Schüler/innen mit Detail-OL-Karten aufmerksam geworden war.
Und ein OLer in Pieschen, mit dem ich für den SAXBO zusammenarbeite, wohnt seit diesem Jahr gleich "auf" 2 OL-Karten samt Angeboten, da dieses Jahr dort die 2. Karte entstand.

Vor 1,5 Wochen fand (parallel zum City Race in München) die SM Sprint in Meißen statt - mit der Karte, die ich für meinen Gebäude-OL "aufgeräumt", also von der Lesbarkeit etwas an heutige Maßstäbe angepasst hatte.
Am Folgetag organisierte unsere Vereinsjugend einen kleinen, aber umso cooleren KO-Sprint in Annaberg. Die Karte hatte einer aus unserem Verein ursprünglich aufgenommen und Hanka Straube hatte dort mehr als einen Foto-OL angelegt.
Fotos, Videos SM Sprint
Fotos, Videos KO-Sprint
Letztes WE fand der 1. Weltcup (Sprint-OL-Formate) in der Schweiz statt. Ich fand es spannend, mit OL-Freunden etwas zuzuschauen - aus der Ferne, aber laufe lieber mit/selbst.

Frau(enpower) in Johannstadt
Nachdem ich Trainingsposten im Albertpark hing, ergänzte ich einen Posten im (dortigen) Lehrpfad-OL. Eine Schautafel stand dort vor wenigen Jahren noch nicht.
Am letzten Samstag, 25.4. war der Tag des Baumes. Am Folgetag führte ich eine kleine befreundete Gruppe wandernd über einen Teil des "Baumzeichen-OL".

Das Schöne und Fröhliche, Lebendige sehen:
Mir scheint, als kehren Gesichter, Typen, obgleich und so sehr sie Unikate sind, immer wieder. Ich sehe junge Schüler/innen und meine, sie (wieder)zu(er)kennen. Bei einzelnen mag das sogar der Fall sein, aber andere ähneln einfach anderen.
Beim letzten Schul-OL sprudelte es nach einer Weile und nach dem 1. Lauf aus einer jungen Schülerin: Sie hätte schon mal wie einige andere OL gemacht. In der Sächsischen Schweiz. Ich ahnte, mit wem. Das war verrückt, aber irgendwie auch Abenteuer, meinte sie und meinten andere auch.
Im Johannstadtpark war es leichter und der Sport durchaus positiv besetzt. Spontan erstellte ich im Anschluss einen "Schatzsuche-OL", weil eine Bekannte es Schatzsuche gegenüber einem Kindergartenkind nannte. Dabei stieß ich auf einen Spruch, der von Albert Schweitzer (1875–1965) stammen soll: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.


OL-Verfechter; Posten tauchte wieder auf. Foto: M. J.
April, April, bist vorbei
Willkommen, Mai: 5 Wochenenden und jedes Mal mindestens 3 OL, eijeijei! Und bei den 2 größten, die keine DM sind, helfe ich mit. ...

Feuerabend, Tanz in den Mai


20. März 2026

Verfall und Wiederaufbau(?)


Frühlingserwachen Moosleite
 
 
 
5 Foto-OL: ein fast ganz alter neu, ein neuer, ein neuveröffentlichter und 2 mittelalte bald neu - samt einer 2. neuen Ergänzung ...

keine 5 Jahre her - Alles wird anders.
Zeichen-OL
Was ist weg, was ist neu? (siehe Vergleichsbild und lies hier)
Es gibt keinen Frieden mehr. Aber Verbote und Chaos. Wo bleibt die Kritik am Krieg? "Ja, die Gaspreise erhöhen sich." Gott verdammte Scheiße, Menschen ermorden Menschen!!!
Wie viel könnten wir für die Menschheit und Erde mit dem Geld, der Energie tun, die in Aufrüstung und Krieg fließen?!
Und Fußball gibt es nach wie vor und Fußballfans und blöde, hassende Fußballfans.
Da hängt die Deutschlandfahne und nebenan wohnen Menschen, die oder deren (Groß)Eltern einen Migrationsgrund hatten. Ich befrüchte, die AfD wird noch gruseliger, weil einflussreicher. "Du stehst bestimmt auch schon auf einer Liste." Wer bleibt übrig, wenn eine häßliche, weil hassende Elite die allermeisten anderen aussondert?
Es gibt keinen Schnee mehr. Zudem war er verschwommen. Auch das Wasser ist trübe und die Sonne trocknet es aus.
Es gibt kein Zuhause mehr. Nur noch große Sprachen, von denen einige woanders gesprochen werden, als woher sie kamen. Und es gibt immer mehr Müll. Ein totes Plastemeer.
Es gibt keine bunten Blätter mehr. Nur noch ein weißes, schwarz umzeichnet.
Es gibt keine Prinzen und Prinzessinnen mehr. Dafür gibt es Feminismus. Und jeden (2.) Tag in Deutschland einen Frauenmord. Spanien ist da viel weiter und hält das Völkerrecht noch hoch. Herr Merz nicht, weil die Wirtschaft und unser Wohlstand auf Kosten anderer wichtiger ist? Ach so, nee, jetzt doch noch in Trumps Krieg gegen den Iran.
Und es gibt noch Kinder und Freunde. Und manche Tiere noch.
Irgendwann, wenn wir uns und unsere Lebensgrundlagen vorher nicht ausgerottet haben, bekommen wir aus Angst aber vielleicht keine Kinder mehr.
Es gibt keine Naturschutzgebiete mehr, weil selbst die offiziellen vielen nicht mehr wert scheinen, geschützt zu werden? Wem? Wem doch?
Und es gibt keine Inseln mehr. Doch, eine Millionen. Aber einige gehen unter oder werden besetzt.
Und gibt es noch Liebe? Ja, natürlich!
Stammeswesen Kleinwachau
Vielleicht gibt es Elfen. In der Heide soll es Feen, Trolle und Wichtel geben, habe ich gelesen, zumindest für Geld soll es sie geben. Trolle, die nicht mehrere Köpfe haben und andere auspeitschen, wie ich es las - die Kirche verteufelte den Naturzauber (malte den Teufel an Wände?), um sich zu etablieren. Trolle, die freundlich sind, behandelt man sie gut, die aber ihren Schabernack mit dir treiben, wenn du es dir mit ihnen verscherzt. 
Es gibt Neokolonialismus, auch mit "grünen Energien".
Es gibt Sklav*innen - alle, die ihre Arbeit nicht (meistens zumindest) gerne verrichten. Und dann gibt es wirkliche Sklaverei, da es Menschenhandel gibt.
Und es gibt Vergewaltigungen und andere krasse Übergriffe.
Und lebendige Tote, Zoooombies(t) - z.B. alle, die extensiv Handys nutzen. Wie viele erliegen der Sucht! Reiche verdienen daran, also fördern sie die Sucht.
Lautlos stößt die Eule den Wolf bergab.
Aber es gibt noch Kunst (ohne KI)! Und trommelnde Herzen. Menschen, die sich bewegen und einander - auch ohne Hautkontakt - berühren. Wie auf der Bürgerbühne, wo die authentischsten die sind, die vor knapp über 80 Jahren als "nicht lebenswertes Leben" auch hierzulande vergast wurden. "Aber das Gas ist ja jetzt wieder teuer."
Es ist zum Schreien! Ich möchte nicht sarkastisch sein, aber hält man die Dummheit und Boshaftigkeit der halben Menschheit anders aus?
Derzeit finden die jüdischen Kulturtage in Erfurt, Thüringen statt. Iranische und jüdische Menschen musizierten gemeinsam, so wie früher palästinensische und israelische. Das Problem sind nicht die Stämme, "Völker", Glaubensrichtungen, Länder, sondern ihre Herrscher. Herrscher, die uns "unten" gegeneinander zu Feinden machen.
Begehren wir gegen ein Unten und Oben auf!
Es braucht weltweit Friedensbewegungen u.a. von Jugendlichen, allen, Frauen/Töchtern und Müttern und (jungen) Männern, die eine Wehrpflicht verweigern und Frauen nicht unterdrücken, sondern sich mit ihnen solidarisieren!

Ich habe den Dresdner Stadt-OL (die Zusammensetzung aus 4 "Stück") wieder für die Interkulturelle Tage im September angemeldet. ... jedes Jahr bisher ein offizieller Dresdner Stadt-OL für Interessierte zum miteinander (nicht gegen was) Spazieren?!


Mäuse leben gefährlich; Bushaltestelle Silberdiele
Der Umstieg auf Erneuerbare Energien und z.B. Elektromobilität ist entscheidend, aber die Ressourcen fehlen und alles Tun heizt weiter den Kollaps an, d.h. besserer ÖPNV und vor allem weniger anstatt mehr Energieverbrauch wäre entscheidend, um den Schaden zu begrenzen!
Aber wir diktieren uns mit KI und dem ganzen Quatsch, dem schon Kinder und Jugendliche suchthaft anhängen, noch mehr Erdausbeutung und Klimaschaden auf - nicht zuletzt auf Kosten unserer Gesundheit und Seelen, unserer Leben und der menschlichen Zukunft - besser und reizvoller bekannt als Kinder.
Und ich kann die lächerlichen Voraussagen, wohin "wir" (die Super(einfluss)reichen) steuern "wollen" könnten, nicht mehr hören, weil irgendwann nicht mehr entscheidet, was "wir" entscheiden und steuern werden - nicht weil KI-gelenkt, sondern von einer sterbenden Natur, die uns in ihrer Trägheit mitreißt, weil wir mit aller Künstlichkeit und Kultur Natur bleiben. Was wir nicht müssten, wenn wir jetzt nicht bei allem hirnrissigen Quatsch mitmachen!

Königstochter(-OL) folgt Froschkönig(-OL)?!
Frauen
tag
Am feministischen OL muss/will ich was ergänzen und auf der Karte korrigieren, entdeckte ich heute.

Gaza
70.000 Tote, genau weiß es keiner
1.139 Ermordete am 7.10.23 auf israelischer Seite
Tausende Tote im Iran bei Protesten zu Beginn des Jahres ...
Und Zahlen erzählen kein Leid einzelner, der Familien und Freundeskreise, die keinen Krieg und keine Unterdrückung wollen.
Männer, macht da bitte nicht mit!

Guttun tut gut; Spielstraße Pieschen
Die Welt wird vom Wahnsinn regiert. Und sein Meister heißt inzwischen Trump. "Warum nicht so brutal sein wie Putin?"
Und keiner der hassenden Herrscher ist glücklich, nicht wirklich, und wird seinen Lebensabend genießen.

Als Kind dachte ich noch, wir könnten das einander Bekriegen hinter uns lassen.
Ich weiß es nicht und wer nicht weiter weiß, las ich, hat Recht.

Ich erstellte auf Wunsch eine Schul-OL-Karte und wie "nebenbei" den Zusammenspiel-OL, in dem ich etwas kreativ werden konnte.
Die Kindermünder auf der Karte sind alle gehört, nicht ausgedacht.

gegens Patriarchat, für Frieden
Und ich veröffentlichte diese Woche, weil ich die Karte, nicht perfekt, aber so doch brauchbar und halbwegs zufrieden mit ihr, fertig hatte, den Soundso-OL.
Im Mai soll dort ein Schul-OL samt Rollstuhlfahrenden stattfinden. Dort am Epilepsiezentrum in Kleinwachau.
Soundso war vom Text her lange mein Liebingslied, von Judith Holofernes, die heute auf der Leipzier Buchmesse sprach, sich endlich noch mehr traut, sie zu sein.

langsam, in alle Richtungen, umfassend FRIEDEN
Heute räumten 45 Menschen mit OL-Bezug in Dresden ein mittelgroßes Wald- und Wiesengebiet auf.

Einen 2. "Bilder-OL" von einem Radebeuler OLer nutzten einige und der 1. Bilder-OL erhält dadurch ein Update. Dauert noch ...

Und den Detail-OL laufen demnächst wohl wieder einige und muss/soll ich wohl prüfen? ...

12. März 2026

Warschau City Race oder: In Polen mit Tschech/innen

ungekürzt und ungeändert

5 nach peace ... liegt darnieder als Müll, Kindersoldat?
City Race steht beim OL seit etlichen Jahren für eine jährliche OL-Serie in eher großen europäischen Städten, zu denen einige Leute, die viele derartige Rennen rennen, oft fliegen, was mobilitätstechnisch am wenigsten naturverträglich ist.
Nach Graz letzten Sommer lief ich im Februar spontan mit 2 Freunden einen einzelnen regionalen City Race in Usti, den ich 1s vor Philipp Müller vom Post SV Dresden gewann. :-) Gute Vorbereitung ...

Wieland Försters Heinrich Kleist in Frankfurt Oder
Das Programm des Warsaw City Race versprach Spannung, die es hielt: ein langer Nachtsprint, ein langer Altstadt-OL (die offizielle City Race-Etappe), ein für einige zeitlich langer Indoor-OL in 2 Unigebäuden(! - nicht so groß, aber wohl kaum minder knifflig wie vor 2 Jahren bei uns und für mich neben einzelnen Trainings wie im Benno-Gymnasium zum 1. Mal so richtig ein Indoor-OL, wie sie im winterlichen Schweden schon eine kleine Tradition sind) sowie ein langer, abschließender Mittel-Stadt-OL mit künstlichen Sperren.
Cornelia Eckhardt und Susanne Löhning nahmen neben mir von uns teil, zusätzlich ein paar (oft Paar) weitere aus Dresden, Radebeul, dem Berliner Raum und aus dem entfernteren Deutschland.
Conny gewann trotz Sturz zu Beginn des Nachtsprints auf beide Knie insgesamt die Supervet W. Susi hatte viel Freude und erreichte bei ihrem 2. Indoor-OL nach Belgien erfolgreich das Ziel, nur "riss" sie wie sehr viele die Maximalzeit (bei den "Hyperveteranen" waren es fast alle - Erfahrungswerte für die Veranstalter). Und ich? Ich lief trotz Problemen (Bauchschmerzen und eine allergisch(?) laufende Nase nach den OL) ziemlich zufriedene und sehr schöne Stadt-OL in der Elite: 8., 4. und 4., nur fühlte ich mich beim Indoor-OL teils überfordert, wie als Kind bei meinen ersten OLs, machte Fehler - bis zu einem Fehlst. Ich überlief am Vormittag am Weichselufer kurz einen Posten und beim Indoor-OL verwechselte ich 2, merkte und korrigierte es jeweils, blendete bei der 3. Etappe jedoch wegen(?) kleiner Eingangstreppe ins 2. Haus die 0. Ebene aus, orientierte eine höher und lochte 2 Posten an gleicher Stelle, nur eben eine Ebene zu weit unten (ja, Codezahlen) und da ich den 3. Posten in dem Haus erst eine Weile nicht verstand und fand, weil er eben nicht innen, sondern außerhalb dessen, aber in einer Vertiefung, also auf Kellerebene stand, fiel mir das beim Ablauf auch nicht auf. (Der verschachtelte Satz passt zum O beim Indoor-OL. :-) Hinzu kamen die vielen Leute, die kreuz und quer liefen und standen und knobelten. Ein cooles Erlebnis war es allemal, nur fühlte ich mich danach mental k.o., obgleich es kein KO-Sprint war.
Wiederaufbau Sächsisches Palais ab diesem Jahr
Die Bahnen waren top, die Karten gut mit kleinen Einschränkungen bei der Altstadtkarte, die zu Erkennungsschwierigkeiten führten: lange Treppen zu dicht und Bordsteinkanten unnötig gezeichnet. Ich schreibe das im Bewusstsein, wie richtig das Wesentliche ist, was das für eine Hauptarbeit macht und wie verbesserungsmöglich OL-Karten oft bleiben. Die Organisation war super. Bei den Klassen gab es jeweils weiblich und männlich Kinder, Jugend, Junioren, Elite, Veteran, Super-, Ultra- und Hypervet(eran). Das Alter scheint also eine reine Steigersform.
Und wir hatten sonniges Frühlingswetter.

Posten fast am Palast, beim OL kaum Touristenzeit
Ich konstatiere: OL gliedert sich, ist mit urbanem, gar Indoor-OL breiter aufgestellt, der nicht für jedermann und jedefrau (anfangs?!) was sein mag, aber der O-Komponente in mehreren Ebenen ein komplexes Kartenlesen und -verstehen, Vorplanen und Routeausführen abverlangt.

Stadtgesichter in Warschau - Begegnungen
Und eigentlich waren wieder die Menschen, bekannte und neue, organisierende und absichernde das Wunderbarste, wofür ich danke.
Ich wollte mehr Stadt sehen, aber dafür blieb nicht viel Zeit bzw. waren wir auch erschöpft, dafür sprachen, scherzten, aßen wir gemeinsam.
Meine zum Großteil tschechische Reisegruppe war besonders beim Uni-Indoor-OL gut, wohl weil sie über das Studium in Prag anfangs zu (einfachen) Stadt-OL gefunden hat - und dafür (noch) nicht/kaum in die OL-Ur- und -Hauptsparte Wald. Zu meiner Erleichterung können einige von ihnen Deutsch, weil sie teils in Deutschland verweilten. Am Ende wurde eine tschechische Freundin in der Elite schließlich Dritte, (Und das mit altem Chip bis auf die letzte Etappe. :-), obwohl sie in ihrer Heimat "immer nur Letzte" würde.
Und mit einem jungen Weißrussen teilte ich mein Leid von zumindest einem Posten, den wir in der falschen Etage anliefen. Als wir verstanden, wo wir gewesen waren, gaben wir uns zum Abschied die Hand. Wie sehr wünsche ich mir, dass Europa, nein, die ganze Welt so aneinander rückt, anstatt Kriege zu führen! Das Schönste und Schlimmste und viel dazwischen stammt von Menschen?! Bei Warschau betone ich das, gab es doch auch dort eine Mauer in der Stadt - die um das ehemalige Warschauer Ghetto, in dem wahnsinnig viele Menschen ermordet wurden.

Nähe des Viertels Praga, am WKZ 1. + Start 4. Etappe

Vielleicht hat Stadt-OL mehr Zukunft, als wir wollen und uns lieb ist: Nils Schmiedeberg aus Neubrandenburg, mit dem ich auch einen Fehlstempellauf teile, zeigte mir Karten verwinkelter spanischer Bergdörfer - die Waldbrände gingen bis zu den Hecken der Grundstücke heran, erzählte er.
In München folgt im April ein City Race-WE, allerdings parallel zur SM Sprint in Meißen und unserem KO-Sprint in Annaberg. Stichwort "zu wenige Wochenenden".
Ein City Race in Chemnitz versuchte ich vor dessen Kulturhauptstadtstatus etwas anzuregen, aber es wäre den OLern dort zu groß gewesen. Leipzig hätte hierfür auch ein cooles Zentrum zu bieten. Was haltet ihr von einem City Race in Dresden?! Radebeul übernimmt eine Etappe, "klärten" wir schon vor Ort. ;-) Gelände haben wir viel kartiert und ausreichend interessantes durchaus bei guter Bahnlegung und wahlweise mit künstlichen Hilfsmitteln.
Ein Vorteil in Warschau waren die Fußgängerüberwege, die kontrollierte Passagen für die Läufer/innen bildeten.
Für Kinder, andere Neulinge und selbst die ältere Frau an Stöcken ist Stadt-OL vielleicht trotz mancher Gefahrenstelle geeigneter als manch Wald-OL.
Nur den Asphalt merken alle wohl länger in festen Beinen als Waldboden.

PS: Warschau wird von einer Seejungfrau (Nixe) mit Schwert und Schild symbolisch geschützt.

Ergebnisse, Fotos (facebook :-(), Karten

eigene Fotos
Warschau Anfang der 40er