1. September 2026

Rotcapiger Wolf auf Stromreise

Troja-Helenas Mutter Leda mit Schwan Zeus wie in Podiebrad?
Friedensburg, Stadt Wehlen

Es war einmal ein Wolf, der wollte
wieder einmal
verreisen,
vor sich weglaufen
und bei sich ankommen,
was beides nie gänzlich,
aber in Ansätzen zu schaffen ist.

Sonne(n-uhren(-OL)) in Krippen
Schatten und Sonne in Děčín

 

 

 

 

 

 

In den albischen Bergen im Süden,
die unter einem wegbröckeln
und wegschmelzen,
war er letzten Sommer.
Die irischen Feen im Westen zu sehen reizte ihn
durch den OO-Cup im Juli dort mehr denn je.
Sie trennen ihn aber durch reichlich Wasser
und (finanziellen) Aufwand.
Seine schwedischen Ostsee-Nixen
schwimmen weit entfernt im Norden
- und kamen zu Besuch
zu Großmutters Geburtstag.
Und die drolligen Zwerge Breslaus im Osten
besucht er ein andermal.

Schreckenstein, Staustufe Usti
Er hatte doch noch Sommer-OLs vor sich:
Pěkné prázdniny bei und von Turnov,
im Böhmischen Paradies,
wohin er bereits le
tztes Jahr radelte,
wo er schon so oft lief
und immer wieder gerne läuft.
Gab es andere Wege?
Relativ flach statt über den Jeschken?
Ließ sich nicht Podebrady,
wo heilendes Wasser sprudelt
und er vor 3 Jahren
auf dem Weg zur Quelle
Halt gemacht hatte
und deswegen
zuletzt eine Schatzkarte
samt dem Zur Quelle-OL erstellte,
mit der Reise verbinden?
angestaute Elbe, Böhmische Berge
Die Flusselfe vor seiner Haustür flüsterte:
Na los, komm schon!
Also sattelte er seinen eisernen Esel
- von wegen Drahtesel,
den er unterwegs 
nicht abschätzig
Möhre taufte,
und trat in die Sporen.

Schloss Melnik, Weintrauben
Am Morgen der 1. Radetappe
kam er auf den Ort,
an dem er am Abend einschlief:
Roudnice mit freundlichem Zeltlager,
das er nicht gleich fand.
Möhre bekam einen sicheren Stall
und Wolf eine Küche.
Übermütig, als sei er 17,
wobei er in seinem Mittelalter war,
hatte Wolf im Welpenpelz noch gedacht,
er reite bis Podebrady durch,
aber das waren 2023 ja drei Elbetappen.
Und da hatte er schon viel Glück
mit dem Wetter - an allen Reisetagen.
Immerhin war er keine 17 mehr
und traute sich die Tour alleine zu.

Zusammenfluss Moldau und Labe
Es war nicht mehr zu heiß,
sondern wolkig, aber regnete nicht.
Erst in der Nacht und ... später.
Es hatte zuvor endlich geregnet
und sich dadurch abgekühlt
und so hatten zig Schnecken
seinen Weg gekreuzt oder lagen tot
wie Mäuse auf selbem.
Wetterleuchten weckten ihn in erster Nacht
- vor den nächtlichen Schauern.
im Schloss Podebrady
Am Abend hatte er noch telepathisch
mit einer Frau Kontakt,
u.a. für seinen feministischen Stadt-OL,
wodurch ihm die Idee kam,
einen Frauenort nebenan mit in diesen einzubinden.
(Inzwischen realisiert.)
Und vorm Einschlafen begann er das Buch
"Allein" von einem, der wie sie hieß.
Dabei war er nicht allein:
Zwei ritten von Berlin nach Prag,
ein bayrischer Mann wartete
auf seine böhmische Freundin,
ein Niederländer sprach schönes Deutsch,
eine Süddeutsche ritt vom Bodensee nach Berlin,
eine Gefährtin begleitete sie ein Stück
und doch ritt Wolf etwas einsam,
aber frohen Mutes weiter.
Alle sind wir aus (dem) Wasser.
Wobei er nach der ersten Nacht,
befand sich die 2. Elbbrücke,
die er nahm, doch im Neubau,
seinen Esel gleich mal wieder entlud,
um ihn eine lange Treppe hinunter zu tragen.

eine von vielen, ebenda
Als er in Podebrady ankam,
verlor er keine Zeit,
gewann dadurch aber auch kein Glück.
Er schritt ruhelos,
anfangs auch noch von Vorfreude erfüllt,
mit seiner Schatzkarte
durch den Kurort und stellte fest,
dass sie die Wahrheit
nicht ganz passend widerspiegelt,
auch wenn er alle Schätze fand,
außer den in einem rundum verschlossenen Hof.
Er besuchte schöne Frauen, weise Männer,
auch mindestens einen schönen Mann
und eine weise Frau, und Kinder,
die alle stumm mit ihm sprachen,
sogar einen Zwerg, auch wenn dieser nur
vergnügt auf einen Pilz hämmerte.
1 Tag nach Kriegsende getötet
Wolf besuchte Widerstandskämpfende
- u.a. ein Paar namens Wolf -
und Stolpersteine, z.B. die
der Familie Glück/ova für Menschen,
denen das Leben durch andere (in Theresienstadt,
nahe der Elbe, das er 2023 besuchte)
wahnsinnig verunglückt wurde.
Und diese Verunglücker,
diese dummen bis bösen Geister
erwachen gerade wieder.
Schönheit des Zerfalls, Quelle Rieger

Auch besuchte er Quellen,
aus denen er trank.
Das Wasser des Lebens kennt er,
aber er blieb ihm bisher fern.
- Ungewollt oder doch auch gewollt?
Aus Sorge? Aus Zufall.

(Bauarbeiten) im Stadtpark
Als ihn die Dunkelheit einholte
und verschluckte,
musste er sich schließlich damit begnügen,
"der Wahrheit" wieder mal nur ein Stück
näher gekommen zu sein
- was er nun auch in die Schatzkarte eintrug,
und auch da sind wir ihr nur zeitweilig näher.
Baustellen und Zerstörung verändern die Welt,
immerfort,
Werden und Vergehen.

Bedürfnis nach (strudelndem) (Trink)Wasser
Danach las er in seinem Zauberbuch:
Freundschaft "der Wahrheit" vorziehen;
was er doch eigentlich längst wusste.

grobe Karte im Bahnhofstunnel
Am nächsten Morgen tauchte er ins Wasser,
das am Vortag von der Menge belagert worden war
und nun seine Einsamkeit aufnahm.
Und er beschaute sich noch einmal ein paar
der zu schätzenden Wesen Podebradys bei Tageslicht an,
aber nicht zu lange, hatte er doch heute
den 1. OL im Laufschritt noch vor sich
und davor noch schlappe 60 km auf Möhre,
die nach Öl dürstete und
deren einer Huf knirschte - oder schrie sie IA?
Liegt sie, schwebt sie?
Ein Kamerad brachte ihm später Öl mit.
Kam das kratzige Geschrei,
seitdem eine "Schlange" am Vortag
Möhres Gang jäh gebremst hatte,
die Wolf behutsam
aus ihrem Hinterleib lösen musste,
nachdem er das Gepäck
etwas zu unachtsam verschnürt hatte?

friedlich
Also auf der Gegenseite der Elbe
ein kleines Stück zurück an ihr
und kurz durch die Burg der Nymphen,
wobei keine Zeit für Städteschau blieb.
Rechtzeitig zu Beginn der heiligen Stunde
vor seinem ersten Wettkampf
traf er auf vertraute Gesichter.
Zuvor hatten ihn bereits mobile Toiletten
am Waldrand begrüßt.
Die acht SI-Stationen für
den nächsten Dresdner Sprint
mit seiner Karte und dem Zitate-OL in Radebeul
- jetzt veröffentlicht -
wollte er am liebsten gleich loswerden.
Pestsäule, Mariensäule, in Dämmerung
Er schlug ein Lager inmitten anderer Lager auf,
das die Seinigen von seinem Orden fanden,
und nahm die innere Ruhe noch mit an den Start
und in den Lauf in der Elite,
der ihm bis auf eine Unsicherheit am 5. Posten
gefühlt gut gelang.
Platz 13 ist im "1. Prozent" von 1350 Startenden.
Wolf war zufrieden.
Nur eine neue Blase hatte er sich gelaufen,
die er folgend abklebte mit dem Ergebnis,
dass daneben der "Laufstiefel" den Fuß aufrieb.


Sonnenuhr am Morgen, Schloss
Regen kündigte sich an und als sein Zelt
- auf einer ebenerdigen Ameisenstadt,
also mit Besuch aus Ameisenland - stand,
ging es richtig los
und hörte mit Starkregen nicht so bald auf.
Zum Glück hatten Vereinskameraden eine Plane,
unten der sich genüsslich speisen
und vortrefflich witzeln ließ.
Möhre musste er im Regen stehen lassen,
da Baders Plane dem Regen nicht standhielt.
Auch im Zelt schien der Spaß bald vorbei:
Nässe von unten und oben
- es tropfte an mehreren Stellen durch -
und dennoch Ameisen.
die Verwandlung
Vor Mitternacht die Überlegung,
bei Freunden um Asyl zu bitten, doch
im Schlafsack war es noch trocken.
Gegen Morgen regnete es weniger
und am Vormittag hörte es fast schon ganz auf.
die Moldau
Im Wald geriet die Nässe auch kaum noch zum Hindernis.
Wolf lief eine Langstrecke mit Freude
und sie gelang ihm abermals gut, auch wenn er nicht
so schnell wie Jüngere lief.
Platz 18 wurde von einem Lieblingskonkurrenten
als "nicht so gut?" befragt, dabei war Wolf
kein grober Fehler unterlaufen,
im Gegenteil hatte er Fehler rechtzeitig abgewendet
und auch einen ehemaligen Schüler überholt,
der inzwischen zuletzt selbst Wettkämpfe leitete.

Nym(phen)burk; Mann muss auf Toilette.
Kurz vor der Losreise war Wolf
noch über den "Türnov-OL"
in seinen Unterlagen gestolpert,
der ihm vor Jahren zu seinem Fenster-,
ja, vielleicht schon zum Schlösser-OL inspiriert hatte.
Und er hatte sich in seinen freien
Dickenschädel gesetzt,
den jetzt mal zu "erledigen", vielmehr zu erleben,
und sich damit wohlzufühlen.

Wir treffen uns in der Unendlichkeit!

Turnover Edelsteine
Den "richtiger Kneipen-OL" dort machte er nicht,
kommt Wolf doch ohne Alkohol aus,
aber nicht ohne OL.
Trotzdem verlinkte er inzwischen beide Turnover Foto-OLs,
die er vor Jahren einmal geschenkt bekommen hatte,
und nach Jahren weiterverschenkte,
in der Übersicht.
In der Turnover Innenstadt,
so wurde ihm vor seiner Türenbesichtigung berichtet,
sollte es auch einen Hinweis auf den Türnov-OL geben.
am Stadtpark
Und danach,
sagte ihm eine junge Turnoverin beim Dienstagslauftraining,
hätte das Orakel Instagram von dem (seinem?)
Stadt-OL-Spaziergang gewusst.

ehrfürchtige Schulhaustür
Also ritt er nach der Langstrecke
und vor dem Abendessen
noch nach Turnov aus,
um verschlossene Türen zuzuordnen.
Soweit: Er fand sie alle
und anderes auch interessant,
aber er sehnte sich auch wieder nach Gemeinschaft,
einer gewissen Sicherheit, ja Verbundenheit,
nach Vertrautheit, wobei ja Neues vertraut wird,
aber eben auch nach Freiheit, Freiheit,
Freisein, Frei-Sein!

ungleiche Nachbarn
Zurück im großen Zeltlager kochte und brit,
scherzte und speiste er wieder mit seinen
langjährig Vertrauten
- vegetarisch, wie viele Großstadtwölfe heute so ticken.

Pest-, Mariensäule mit Brunnen
Die 3. Etappe lief wieder 1A
- bis zu den vorletzten beiden Posten.
Hatte er zur 17 noch zielgenau eine zweite,
wie er auf seinem SI-Auslese-Zettel im Ziel las,
zwischenzeitliche Zwischenbestzeit aufgestellt
und in seinem Tunnel einen bekannten Tschechen ignoriert,
wie der es ihm später erzählte,
fand er sich nach einem Parallelfehler,
den er halb ahnte, aber nicht eher ganz durchschaute,
in einer Felswand wieder, die ihm Zeit fraß,
aber nicht sein Leben,
da seine Höhenangst ihn es eigentlich bewahren ließ,
die seinen Laufrausch aber auch unterdrückte.
selbe Säule neben teurer Sparkasse
Klettern hatte er doch geübt
- in einer Halle,
aber das ist fast wie im Sand Schwimmen
oder in Schulen Leben lernen Sollen.
Wohl war er noch durch den Wind und nicht geerdet,
als er noch den vorletzten Posten fast besinnungsbar
versuchte zu erirren
und erst nach Minuten woanders,
eben da, wohin er gehörte, fand.
Nun denn, drei annähernd fehlerfreie Läufe
und er hätte sich mal wieder was eingebildet.
Marktplatz
Das Ergebnis war ihm schon halb egal,
aber eben doch nicht ganz
und sollte es doch wiederum sein können.
Konnte es jedoch eben nicht ganz. ...
Wozu messen wir sonst die Zeit?
Wofür kämpfen wir sportlich (gegen Unbekannte)?
Aus 5min Rückstand am 17. Posten wurden 10 am 19.
Er "wäre" unter seiner Zeitvornahme
noch kurz vor dem Höchststand der Sonne
im Ziel gewesen.
Die paar Minuten waren seinem Zeitplan auch egal,
nur seinem einsamen Ego eben nicht ganz.
Aber interessiert es wen außer ihn?
die Welt schön sehen
Außer "Lief nicht so?"
2023 wurde er "im rotorangenen Cape" hocherfreut Gesamt-2.
2024 gewann er in seinem letzten Jahr in der H35 in eben dieser.
2025 wurde er trotz Radfahrt 7.
Dreimal hatte er drei gute Läufe erwischt.
Und 2026 wurde er 22. - genau der mittlerste Gesamtplatz. Ist so, war so, ist okay so.
Und 2027 ?

Gemeinschaft, Frohsinn unter Baders Tarp
Zum Glück blieb weder Zeit noch Kraft zum Schmollen.
Noch einmal kalt duschen
im Zelt auf der Wiese
- bis das Wasser plötzlich weg war,
für eine Weile;
Zeltabbau und Essen:
Zu wenig war ihm der Camenbertburger.
Die Frau des Weltmeisters
bot ihm ein halbes Schnitzel an,
aber er ..., ihr wisst schon, frisst keine Hasen,
ist er doch selbst einer.

die Schönheit des Augenblicks
am Flüsschen Zábrdka
Und wieder die menschlichste Sorge,
schafft er es ganz heim,
bekäme er genug zwischen die Zähne,
bis ihm der erlösende Gedanke kam,
als er an einen bekannten Zeltplatz dachte,
dort noch einmal zu zelten
- und zu essen.
Ein Freund hatte auch gemeint,
nimm den Zug, bevor es dir zu viel wird.
Andere schaffen die Strecke dieser Fast-Woche
an einem Tag,
sind aber auch andere,
ritten und reiten unbeladen,
mit Rennpferden und im Zusammenspiel
statt allein mit einem treuen,
schwer bepackten Esel.

verschwundene Dörfer, Jabloneček
Wichtig sind das Los- und Weiterreiten
und Pausen.
Wolf hätte sicher auch seinen Esel und sich
in eine Kutsche bekommen,
aber vermutlich wollte er der Welt
und sich (noch einmal) beweisen,
dass es auch ohne Kutsche geht.
Postkrieger Maggi war schließlich auch her geradelt
- und vor ihm wieder zurück.
Wolf erfuhr sich den Weg,
in seinem Tempo.
Lediglich das eigene Drängeln und Bummeln.
durchs Wisent-Reservat, Ralsko
Er erlebte den Weg,
mit seinen Umwegen und seinem Suchen,
hielt an, wenn ihm danach war,
pflückte Früchte,
las Infotafeln zur dortigen Fluss- und Tierwelt.
Ihm wurde körperlich nicht schlecht,
wie öfter in Kutschen,
"nur" ein wenig seelisch,
als er durch ein ehemaliges Kriegsübungsgelände kam,
in dem inzwischen Wisente leben,
wo Ortschaften "verschwunden" worden,
sich aber die Natur auch wieder "zurückeroberte",
sie sich,
die Natur, die kein oben und unten kennt,
sich wieder ausbreitete.
schöner, unnatürlicher Forstwald
Biber zum Beispiel wandern die Elbflüsse zurück,
aus Sachsen-Anhalt,
vielleicht, weil sie da nicht mehr erwünscht sind,
obwohl sie so fleißig bauen,
siedeln sich wieder an oberen Flussläufen an.

Frühstück mit Nilgans?
Die Natur wird von uns als Ressource ausgebeutet:
Berge werden abgetragen.
Die Elbe wird ausgebaggert
- ich sah so ein metallernes Monster -,
was nach hinten losgeht,
als erschöße das Gewehr den Bediener:
Die Fahrtrinne lässt das Wasser,
das nicht mehr wird,
nur schneller im Meer verschwinden.
kleine Flötenspielerin, Ceska Lipa
Aber ich kann gar nicht so gegen den Fortschritt sein,
da ich ihn mit nutze.
Und Flusswasserstände durch Staustufen
und Schleusen etwas regulieren zu können,
so fatal ich den Eingriff empfinde,
hat auch was für sich,
wenn auch nicht für die intakte Natur,
die sich nicht nach unseren Bedürfnissen richtet,
wenn wir uns nicht mehr zu ihr zählen.

Zusammenfluss Ploučnice und Labe
Wolf war froh, wieder heim zu kommen
- und froh, aufgebrochen zu sein.
Bei "Heimat" dachte er an Heumahd.

bald Sprint-OL dort
Wie es war?
Schön,
spannend,
anstrengend,
auch mal blöd,
irgendwie alles,
wie das Leben eben so ist
und am Ende wohl auch sein "sollte".
Vorstellung schafft Leid.
Übst du dich in Akzeptanz,
fragte das Leben
wieder einmal
den Wolf.

am Bahnübergang Rathen
Hast du, liebe*r Leser*in, bis hierher gelesen,
dann kann dir mein Schreiben kaum zu wirr gewesen,
wie manche meinen,
die sich nicht genug Zeit
zum verstehenden Lesen nehmen,
oder eng, "normiert" denken, meinen,
das müsse doch so und das gehe doch nicht,
oder sich drüber lustig machen,
mit mir, auch wenn es mir nicht mehr behagt.
Wem ich noch nicht in seine Wirklichkeit passe,
der kann mich mal akzeptieren lernen.
Herr Schreiber schreibt auch:
Unterschiede bereichern
- besonders auch Freundschaften.

Galatea, Amphitrite, Aphrodite; Pirna
Ach, die Moral von der Geschicht':
Vergesse,
wenn du wieder daheim und schon wieder fort,
deinen (roten) Helm nicht,
sonst ist nicht nur der rot,
weil: Autos
- meist noch bemannt/befraut -
fahren nicht nur Tiere tot!


18. August 2026

Umgang miteinander, mit Tieren und der Natur

für alle; Winterende 2026, Dresden Neustadt
Ich habe 2 Posten im Zoo-Kunst-OL ergänzt.
Mit meinen Nichten ging es wieder in den Zoo. Und mit einer Erfurter Familie.
U.a. die wies ich auf meinen neusten Stadt-OL dorthin.

Und ich ergänzte 1 Posten im Skulptur(en)-OL, ja im Hygiene-Museum, im offenen Hof, wenn das Museum offen ist, in dem ich erstmals war und eine weitere Skulptur steht.
Den OL benannte ich in Skulpturen-OL "um", da sich das vor Jahren schon mal für mich passender anhörte und es ja schließlich mehrere sind.


Stadttier, Bausand (fast alle), Plastefluss, Baumstamm...baum
Zudem änderte bzw. aktualisierte ich 2 Posten des Freundschafts-OL (in Striesen) nach der Nutzung einer dort wohnenden OL-Familie in den Ferien, die viel Neues entdeckte und dankte.

Dabei stieß ich wiederholt auf einen mir neuen "Frauenort".
Und schaute später noch einmal nach der Infotafel für Lili Elbe, die durch Vandalismus (gegenüber queers/trans-Menschen) bis zur Unkenntlichkeit beschmiert wurde.

Welten für Kinder und (ihre) Gefühle, Hygienemuseum
In der Nähe des Straßburger Platzes und des Stadtforums, wo kleine Ecken Stadt neugestaltet wurden, aktualisierte ich noch etwas die Karten.

Meine Karte vom Zoo Leipzig ist nach 3 Besuchen binnen eines dreiviertel Jahres fertig erstellt, wobei mir noch ein paar Orte uneindeutig auf der Karte sind, also ein weiterer Kontrollgang notwendig wäre und der südlichste Zipfel ("Feuerland") sich noch im Bau befindet.
(Feuerland dehnt sich im übertragenen Sinne leider weiter aus. Auf, dass wenigsten das ein Zeichen ist, endlich mehr für Klima- und Naturschutz zu tun und also weniger gegen sie, allgemein unsere Natur.
Langfristig plante ich den geWesen-OL im Zoo Leipzig, kurzfristig gesellte sich der zoOLogischer OL dazu - u.a. für meine jüngere Nichte, die unsere Erde, Tiere und Karten mag.
Auch die ersten Leipziger OLer freuten sich über die Karte und überlegen, wie sie unserem Sport helfen könnte.

Kunst, Hitze und Weltausverkauf im Zoo Leipzig
Vielleicht durch ähnliche feste, kostenreiche OL-Angebote/Angebote mit OL-Karte wie im Saurierpark Kleinwelka, die ich in der (Karten-)Übersicht verlinkte.

Oder gar mit einem Festpostennetz wie auf dem Rabenberg, dessen Betreuung anscheinend kaum gewährleistet ist.

Warum nicht "einfach" Foto- oder Fragen-OLs wie meine auf dieser Seite?!

Homo begabt, Homo aufrecht, Homo Vernunft, Homo...hass
Ein Chemnitzer OLer erstellt auch fleißig Karten, die in Schubladen alt zu werden drohen, wenn er nicht meinem Rat folgt und sie als Stadt-OLs etc. anbietet.
Ja, das dürfte ja auch was kosten, wenn das den Erstellern und der Anerkennung hilft.
Finanziellen Gewinn wie im Kapitalismus üblich wird und soll es nicht machen.
Wenn sich mehr bewegen, zum OL finden, Freude empfinden, wäre das Gewinn, der gewollt ist.
Was war schön?
Die Freude der Kinder, anderer Menschen - in ihrer Widersprüchlichkeit!
Freunde, Menschen, die man beim Aufwachen noch nicht kannte.

Menschenaffen sind unterschiedlich, Schimpansen können aus menschlicher Sicht grausam gegenüber fremden Gruppen (wobei auch aus mit denen Vermischungen stattfinden) und Beutetieren sein, ihre Aggression an Dritten abbauen, aber auch friedlich wie Orang-Utans Trost spenden und untereinander Streit schlichten.

 

Wunder des Weiblichen; ebenso im Zoo Leipzig
Der Handy- und Internetkonsum kann kaum noch steigen, denkt man, weil ja jede/r auch nur 24h am Tag hat und schlafen muss, aber Stromverbrauch und Speicherplatz steigen durch KI erheblich. Irlands Stromverbrauch z.B. geht fast zu einem Viertel in Rechenzentren. Und Wasser wird auch immer in der Industrie verbraucht und erwärmt. Ja, das Gehirn verbraucht ja auch die meiste Energie.
Aber wie dumm ist es, wenn es das für die Dummheit sich seelisch dumm volllaufen, also verdummen zu lassen - und auf die Kosten einsam zu sein?
Diese Dummheit müsste wer, ja wer gleichsam wie die herr-schenden Eliten unmöglich machen.
Aber die Macht konzentriert sich mehr und mehr auf einzelne Spinner.
Und doch sind wir denen nicht ausgeliefert.
Schau, wo fing das Projekt Frauenorte an; Vandalismus in Johannstadt
Unser Mitmachen macht sie mächtig und (einfluss)reich so wie das Mitlaufen den latenten Faschismus offenbart, der auch deutsches, europäisches Erbe ist.
Laut Nico Semsrott (Frag den Staat und PRÜF) und der Deutschen Umwelthilfe höhlt der Staat gerade die Informationsfreiheit aus.
Beides scheint uns innezuwohnen: Der Wunsch nach Menschenrechten genauso wie Menschenverachtung - aus Angst vor "Fremden", vor fremden, unbekannten Menschen, vor "dem" Fremden, die wir zu Fremdenhass "kultivieren".
Unsere Kultur war und ist noch Kolonialisierung und (gegenwärtiger) Rassismus genauso wie die Errungenschaft Demokratie, die unperfekt ist, aber schlecht geredet wird und doch Gewalten teilt sowie Gewinne und Kosten verteilt, damit nicht eine Gewalt alles an sich reißt und alles teilt, um zu herrschen.
Eine Kultur ist um Austausch und in einer globalen Welt immer auch Aneignung und Übernahme, Einverleibung anderer und Vermischung mit anderen Kulturen.

Europabrunnen, Europa trocknet aus und brennt; Blasewitz
Was kann man tun, um nicht ohnmächtig zu sein und nicht selbst zu hassen?
Liebe dem Hass entgegensetzen
Achtsamkeit der Hatz und Manie
achtsames Vertrauen der nackten Angst
mutiges Mitgefühl der herzlosen Gleichgültigkeit
Akzeptanz der Panik und Depression
Was dem Opferkult und der VerHerrlichung? (Gestaltungs)Freude, Dankbarkeit?
Großzügigkeit der Gier
Solidarität der Macht
Was der Ignoranz und Leugnung? Lassen wir es nicht nur Wut und bissige Ironie sein, die eisern macht, aber doch der Widerstand der Unterdrückten bleibt. Humor, der allen gut tut, ist ein anderer.
Leichtigkeit der Schwere
Gemeinschaft der Einsamkeit
Zweifel (an) der Verzweiflung - Zweifle immer wieder am Zweifel, damit er nicht zur Verzweiflung gerät!
Vernunft der Dummheit entgegensetzen
Und weg ist das Wasser, beim Stadtforum
- Die Carolabrücke 4- statt 2-autospurig neu zu bauen, wäre nicht nur finanziell ein Desaster! (30 Millionen Mehrkosten allein beim Bau) -
Wälder brennen, verbrennen, Tiere darin, gar Menschen.
Gewässer trocknen aus. Aus dem Hahn läuft noch Trinkwasser.
Und wenn es sommerregnet, sind es Tropfen auf heiße Steine oder schüttet es wie in den Tropen und fällt Gewitter dabei Bäume, unter denen, unter deren splitternden Stämmen und brechenden Kronen Menschen sterben.
Was, ja, was werden wir vererben?!
Unsere Vergangenheit holt uns ein - umso schneller, desto schneller wir nach vermeintlich vorne, nach erfundenem Oben und Unten hetzen.
Blicken wir ab und an zurück, um zu verstehen, wer, wie und wo wir sind und was wir brauchen, und um zu beeinflussen, wohin wir gehen?!

durchs Zittauer Gebirge auf den Jeschken/Ještěd gewandert
Was ist menschlich?
Das bestimmen wir, du und ich.
Immer wieder auf Neue, jetzt und hier und kerbt sich uns ein.