3. Februar 2018

Feste OL – keine neue Erfindung

OL ist über hundert Jahre alt – und modern. Weil der Sport sich weiterentwickelt.

Sowohl für Interessierte und Neueinsteiger, als auch für (OL-)Touristen, Wanderer und Schulgruppen wurden und werden an vielen Orten Festposten(netze) eingerichtet. In Schweden ist das beispielsweise keine Seltenheit, sondern können unter dem Begriff Naturpasset OL-Karten mit vorgegebenen Posten und Bahnen erworben werden. Dänemark setzt noch einen drauf und bietet Karten frei im Netz an.

Auch in Deutschland entstanden und entstehen zahlreiche Festpostennetze mit mehr und weniger Zulauf und Erfolg. Die wohl regsten Nutzungen wurden in Landshut, Bayern (seit 2011) sowie in Bad Harzburg, Niedersachsen (seit 2013) verzeichnet.

In Dresden und bei Altenberg wurden 2011 und 2012 zusammen mit dem tschechischen Rogaine- und OL-Klub KRK Litvinov über die EU-Förderung Ziel 3 zwei Festpostennetze erstellt. Das im Jägerpark der Dresdner Heide soll nach knapp sieben Jahren und anfänglich intensiver Nutzung nunmehr wieder abgebaut werden (OLer brauchen Abwechslung, Karten veralten, manche Festposten wurden beschädigt). Das am und auf dem Kahleberg im Osterzgebirge dient für die beiden Orientierungssportarten SkiO und MBO.

Und das alles ist neu? Keineswegs! Nur die Art der Festposten und des Kartenbezuges (ohne Internet) war zum Teil anders.

In den 60er-Jahren, also zu tiefsten DDR-Zeiten gab es mehr als tausend Festposten in Sachsen, wobei die meisten in Dresden. Auch die Nutzungen (insbesondere durch Studenten und verordnet) erfolgten – pro Jahr – im tausender Bereich!

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