18. Januar 2019

OL für Schüler und alles bleibt nicht


Am Mittwoch suchten und fanden Schüler die passenden Fotos zu den „Posten“, Orten, die sie anliefen. Niemand sagte, renn, sie machten es. Sie dachten wohl auch nicht, Bewegen ist gesund. Lernen und Bewegen sind Nebenwirkungen vom Spielen, die Hauptwirkung ist Freude. Wenn Lernen verordnet wird, lernt man womöglich, dass Lernen keine Freude macht und will nicht lernen, verlernt es gar. Dann lieber Parallelfehler kennenlernen, klettern, um die Welt von oben besser zu verstehen, eine Denkmalfrau für einen Denkmaljungen halten oder Abrisshäuser für ein Seniorenheim.

Fußball im Käfig oder mal neue Horizonte kennenlernen?!
Schule wandelt sich, staatliche Schulen übernehmen und verwenden (freiere) Konzepte, bieten lebbaren Schulalltag und Projekte, Sozialarbeiter unterstützen. Nach „westlicher“ Tradition stehen Geisteswissenschaften und Künste Naturwissenschaften und Mathe nach, was sich sowohl in Schulen als auch in Berufen bemerkbar macht, ja im ganzen Denken und Weltbild. Lehrende, Pädagogen, Therapeuten, Pflegende, alle Dienstleistenden, Ladeneinräumende, Putzmann und Müllfrau, ... werden, kurzum die Arbeit mit und für Menschen wird oft weniger (finanziell) geachtet als (studierte) Ingenieurs- und Wirtschaftsberufe. Wobei Naturwissenschaftler oft auch gegen Wände reden (z.B. beim Klimawandel). Ausbeuten zählt, zahlt sich leider nach wie vor aus.

Morgen vor 100 Jahren, also am 19.1.1919, wurde das erste Mal eine Frau in Deutschland ins nationale Parlament gewählt. Nachdem am 12.11.1918 das (aktive) Frauenwahlrecht eingeführt wurde.

Wenn junge Schüler postiv sensibilisiert werden für den Wert der Natur und andere Lebewesen, Menschen, dann ... reine Theorie und dennoch: von dort zur Praxis und zurück. Schüler müssen ein freundliches Miteinander lernen (dürfen), nach und nach Verantwortung übernehmen, anderen z.B. ihre Lieblingssportart OL vorstellen ...

Gesamtschulen sorgen für weniger Klassengesellschaft, für mehr Mut zum Wechseln, wenn einem Jugendlichen einige Schulfächer nicht so leicht fallen oder doch wieder leichter.

Zwei Klassen angehende Physiotherapeuten führten im Oktober den „Trimm-dich-OL“ – verknüpften also Bewegungsübungen mit Orientierungsaufgaben.

Schul-OL sorgte in der Schweiz für ein bleibendes Hoch im OL. Ist in Deutschland mehr möglich?


Wer glaubt, dass „feste“ Stadt-OL fest seien, irrt. Dresden baut fleißig, Karten werden aktualisiert und verbessert, Posten hinzugefügt, präzisiert und gestrichen, weil es sie schlicht nicht mehr gibt.

Also alles bleibt veränderlich. Auf ein veränderliches 2019!

Neue Angebote sollen dazu kommen.

Mach mit oder selbst. Probier es aus, du kannst nur ausversehen dabei dazulernen!

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