10. Mai 2019
Der Countdown läuft! *Nur noch 5 Tage* bis es heißt: Orientiert euch durch die Dresdner Neustadt!
Die Studenten "Internationales Tourismus & Eventmanagement" aus dem 4. Semester der SRH Dresden haben sich eine spannende Route durch Dresdens Neustadt ausgedacht und freuen sich auf Euch.
Stellt Eure Orientierung am 15. Mai 2019 unter Beweis und werdet Teil des World Orienteering Days!
Liebe Grüße
Lisa, Lena und Anna
6. Mai 2019
Jane’s Walk als Stadt-OL
![]() |
| Güntzstr./Marschnerstr., Stolpersteine der Familie Kastner |
Die Dynamo-Fans am Freitag am
Straßburger, von 1951 bis 1990 Fučíkplatz, davor Stübelplatz, waren viel mehr
als wir, aber wir erlebten vielleicht viel mehr als sie, zumindest viel Guttuendes,
Ernstes, aber wir lachten auch.
Wird da eine neue Moschee
gebaut oder „nur“ ein Wohnhaus? Was macht manchen Menschen Angst vorm Islam,
vor Menschen, die von woanders stammen? Selbst ohne Religion ist da eine Kraft,
durch die alles entstanden ist. Das interessiert genauso Wissenschaftler*innen.
Menschen sollten einander kennenlernen, das ist ein Anliegen des Jane’s Walk
Festivals.
Namen von Straßen und
Gedenkorte sind wichtig für eine lebendige Erinnerungskultur. Wenn etwas
umbenannt wird, weggerissen, neu gebaut, dann verändert das. Genauso macht (falsche,
übertriebene, einseitige) Berichterstattung Stimmung, jede Erinnerung, Aussage
über Vergangenes beeinflusst die Zukunft.
Vor einer Baustelle wurde beim 2. Stadt-OL ein Gedicht vorgelesen, „... Es blüht dort zwischen den alten Häusern in der Bombenlücke ein Baum“.
Vor einer Baustelle wurde beim 2. Stadt-OL ein Gedicht vorgelesen, „... Es blüht dort zwischen den alten Häusern in der Bombenlücke ein Baum“.
| Striesener Str., Nähe Stolpersteine des Ehepaares Hann |
Am Samstag regnete es – bis sich
eine kleine Gruppe vom Kulturpalast, der zum Glück nicht abgerissen, sondern
saniert wurde (war ja auch vieles gut in der DDR), aufmachte, um beim neuen „Geschichts-OL“
kleinere, unscheinbarere geschichtsträchtige Orte in der Dresdner
Altstadt zu entdecken.
Auf dem Postplatz, wo mit „Gemeinsam
für Vielfalt!“ gegenwärtige Geschichte geschah, wurde am Theater u.a. die erste
von drei Tafeln des „Dresdner Revolutionsweges“ besucht. Auch zwei Tafeln
vom Maiaufstand vor 170 Jahren sind in der Inneren Altstadt zu finden, zwei
weitere mit Hilfe des Kultur-OL auf der Altmarkt-Seite/-Karte. Zur Erinnerung an
den Einsatz – mit dem Leben – für eine (sächsische) Republik/Demokratie findet
am Donnerstag, 9. Mai 2019, 11 Uhr auf dem Alten Annenfriedhof eine
Veranstaltung statt, wo noch Gräber von damals Gefallenen und standrechtlich
Hingerichteten zu finden sind. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, vergessen
wir das nicht?!
Die Tolerade zog in die
Neustadt, viele junge Leute, viele, die tranken, rauchten und tanzten. Alkohol
mögen etliche konservative bis stark rechtsgerichtete Leute auch. Nicht jede Flasche
wurde abgestellt, manche lag auch zersplittert in den Bahngleisen. Was ist Spaß
und Ausnahme und wo fängt Entgleisung an, wo wird es verrückt, wenn für Naturschutz
geworben wird und gleichzeitig Naturverschmutzung „dafür“ stattfindet?
Am Sonntag führte ein anderer
Jane’s Walk von der Synagoge auf die Brühlsche Terrasse, wo Juden „irgendwann“ in
den 30er Jahren nicht mehr sein durften. Wir dürfen nicht müde werden, vom
Holocaust zu erzählen, wie er „klein“ anfing, wo er endete – vom Bespucken zum
Genozid.
Noch ein
Veranstaltungshinweis: Ab Mitte der Woche ist „Wald auf dem Neumarkt“.
In Dänemark sind die Menschen
glücklicher? Vielleicht liegt es ja u.a. an freien Festpostennetzen.
In der Dresdner Heide hängen derzeitig
zumindest vorübergehende Nacht-OL-Festposten.
2. Mai 2019
Der Wind kann Wolken schieben und schaukelt hohe Bäume ...
Heute startete das Jane's Walk Festival 2019 in Dresden von Dresden zu Fuß mit großem Angebot an Stadtspaziergängen - morgen und übermorgen sind Stadt-OLs dabei. Auch darunter ist ein „Audiowalk“ zu Naziverbrechen zwischen 1933 und 1945.
(Ja, der Einfluss der englischen auf die deutsche Sprache. Ist halt so.)
Den Personen-OL „testeten“ heute in kleinen Teilen gar Grundschüler. Kann man 9- und 10-Jährige mit dem Holocaust konfrontieren, wenn sie nicht mal ihre Karte festhalten „können“ (wollen)? Verstehen sie weniger als Erwachsene, fühlen sie (noch) mehr? Das kann man nicht pauschal beantworten. Ist es nicht wichtig, was sie denken, was sie bewegt, was sie begeistert, was sie entdecken, bestehen sie nicht daraus?! Stolpersteine fanden sie spannend und manche hatten selbst dazu was zu erzählen. Zwei nach Baumaßnahmen zuletzt fehlende Stolpersteine in der Georg-Nerlich-Straße wurden wieder verlegt.
Niemand fragt, ob man Kindern Krieg zumutet. Der Krieg im Jemen zum gruseligen Beispiel konfrontiert Kinder mit Gewalt und Tod. Kinder im Krieg und durch menschliche Gewalt zu verlieren ist nachweisbar noch schlimmer als durch Unfall oder Krankheit. Sind Kinder und Jugendliche die besseren Vermittler? Instrumentalisieren Erwachsene sie?
Gestern, am 1. Mai war auch Dresden „bunt“: Rechte, Linke, dazwischen Polizei sowie schon lange Einheimische und neu Hinzugezogene, Touristen und Familien, deren Kinder spielen, die meisten, zumindest viele: schwarz gekleidet. Wären Polizist*innen doch Diplomaten! Würden die Menschen doch mit- statt gegen einander reden!
Ist das (wieder) normal? Dass rechte Parteien schlecht machende Gedanken gegen andere Menschen hegen und aussprechen und meinen Sachsen sei nur für Sachsen und die Sachsen hätten die Wende „in Europa“ herbeigeführt und das wären auch noch sie, die jetzt Europa abwählen wollen? Was ist mit Menschen aus anderen Bundesländern, die hier leben? Warum kommen Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland? Ich kann „linke“ Wut verstehen. Gegenwärtige (Stadt)Geschichte.
Kann man sich da als Nicht-Ur-Dresdner freuen, wenn sächsische OL-Jugend den JLVK gewinnt?
Am Samstag kann man sich auch am Aktionstag „Gemeinsam für Vielfalt!“ beteiligen.
Persönlichkeit verbergen, Gefühle nicht äußern, keine Themen verknüpfen? Das bringt es auch nicht, außer vielleicht um.
In Tschechien bei Doksy gibt es Festposten. Nein, Posten sind kein Müll im Wald und auch nicht auf dem Schulhof, liebe Hausmeister. Im Gegenteil räumten Orientierungsläufer von hier Müll aus ansonsten schönem, teils felsigem Wald im Nachbarland. Es soll schon eine „Trendsportart“ geben, bei der beim Rennen Müll aufgelesen wird. Nicht, dass dann für eine WM solcher Läufe vorher extra Müll verteilt wird ..., schön gleichmäßig, muss ja fair sein.
Ist unsere Welt noch zu „retten“ ? Ja, vielleicht ja doch durch genau sowas „Verrücktes“ wie Plogging. Kommt wie OL aus Schweden.
(Ja, der Einfluss der englischen auf die deutsche Sprache. Ist halt so.)
Den Personen-OL „testeten“ heute in kleinen Teilen gar Grundschüler. Kann man 9- und 10-Jährige mit dem Holocaust konfrontieren, wenn sie nicht mal ihre Karte festhalten „können“ (wollen)? Verstehen sie weniger als Erwachsene, fühlen sie (noch) mehr? Das kann man nicht pauschal beantworten. Ist es nicht wichtig, was sie denken, was sie bewegt, was sie begeistert, was sie entdecken, bestehen sie nicht daraus?! Stolpersteine fanden sie spannend und manche hatten selbst dazu was zu erzählen. Zwei nach Baumaßnahmen zuletzt fehlende Stolpersteine in der Georg-Nerlich-Straße wurden wieder verlegt.
Niemand fragt, ob man Kindern Krieg zumutet. Der Krieg im Jemen zum gruseligen Beispiel konfrontiert Kinder mit Gewalt und Tod. Kinder im Krieg und durch menschliche Gewalt zu verlieren ist nachweisbar noch schlimmer als durch Unfall oder Krankheit. Sind Kinder und Jugendliche die besseren Vermittler? Instrumentalisieren Erwachsene sie?
Gestern, am 1. Mai war auch Dresden „bunt“: Rechte, Linke, dazwischen Polizei sowie schon lange Einheimische und neu Hinzugezogene, Touristen und Familien, deren Kinder spielen, die meisten, zumindest viele: schwarz gekleidet. Wären Polizist*innen doch Diplomaten! Würden die Menschen doch mit- statt gegen einander reden!
Ist das (wieder) normal? Dass rechte Parteien schlecht machende Gedanken gegen andere Menschen hegen und aussprechen und meinen Sachsen sei nur für Sachsen und die Sachsen hätten die Wende „in Europa“ herbeigeführt und das wären auch noch sie, die jetzt Europa abwählen wollen? Was ist mit Menschen aus anderen Bundesländern, die hier leben? Warum kommen Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland? Ich kann „linke“ Wut verstehen. Gegenwärtige (Stadt)Geschichte.
Kann man sich da als Nicht-Ur-Dresdner freuen, wenn sächsische OL-Jugend den JLVK gewinnt?
Am Samstag kann man sich auch am Aktionstag „Gemeinsam für Vielfalt!“ beteiligen.
Persönlichkeit verbergen, Gefühle nicht äußern, keine Themen verknüpfen? Das bringt es auch nicht, außer vielleicht um.
In Tschechien bei Doksy gibt es Festposten. Nein, Posten sind kein Müll im Wald und auch nicht auf dem Schulhof, liebe Hausmeister. Im Gegenteil räumten Orientierungsläufer von hier Müll aus ansonsten schönem, teils felsigem Wald im Nachbarland. Es soll schon eine „Trendsportart“ geben, bei der beim Rennen Müll aufgelesen wird. Nicht, dass dann für eine WM solcher Läufe vorher extra Müll verteilt wird ..., schön gleichmäßig, muss ja fair sein.
Ist unsere Welt noch zu „retten“ ? Ja, vielleicht ja doch durch genau sowas „Verrücktes“ wie Plogging. Kommt wie OL aus Schweden.
26. April 2019
Sei nicht mehr orientierungslos!
SEI DABEI!
Entdecken Sie Dresden auf eine völlig neue Art und Weise. Erleben Sie Sightseeing als unterhaltsames, aufregendes Erlebnis. Und werden Sie Teil des World Orientation Days 2019 (WOD). Orientieren Sie sich gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmern aus 70 verschiedenen Ländern.
Begeben Sie sich mithilfe einer Karte auf die Suche nach ausgewählten Orten innerhalb Dresdens Neustadt und beantworten Sie knifflige Fragen.
Orientierung wird belohnt!
Wann: 15. Mai 2019 - 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Was: Orientierungslauf im Herzen der Stadt Dresden
Wo: Start Dresdner Neustadt - Goldener Reiter
Liebe Grüße
Lena, Lisa und das gesamte Organisationsteam
von der SRH Dresden und dem USV TU Dresden
von der SRH Dresden und dem USV TU Dresden
11. April 2019
„Weltuntergang is coming“ oder: Kinder, seid jugendlich; Erwachsene, seid Kinder!
Ich las auf einer Werbung: „Sommer ist coming“ und dachte an so eine Hitze, die ausdürrt und austrocknet und an „Weltuntergang“. „Weltuntergang nur mit uns, wenn eine neue Welt aufgeht“, fiel mir ein.In Afrika werden Kinder zu Soldaten gemacht. Das gehört keiner Vergangenheit an, das muss endlich aufhören!
In
Ruanda gab es 1994 einen
Völkermord und die
Welt sah weg?!
„Wir
brauchen keinen Krieg, um einander zu vernichten.“ „Edel geht die
Welt zugrunde; wir ersticken uns an Plastik.“ Stell dir vor, 450
Jahre verbraucht eine Plastikflasche um im Meer zu verrotten! Stell
dir vor, Mitteleuropa ist ein Plastikmüllteppich im Ozean! Stell dir
vor, jeder Dresdner verbraucht 30kg Plastikmüll im Jahr allein durch
Verpackungen!
Klimakrise
weltweit. Alles Krise oder was? Alles fühlt sich nach Klimawandel
und ...krise an?
Man
(Frau) sollte keine Kinder mehr bekommen? Dann könnte uns unsere
Welt ja erst recht egal sein!
Wahlrecht ab Geburt? Ist Quatsch? Oder die Idee, jungen Menschen und jungen
Eltern mehr Mitentscheidungsrecht zu geben?! Kindern gehört die
Zukunft, Kinder müssen in ihr leben. Doch es bringt nichts außer
Unmut, den Älteren Schuld zu geben, wo wir alle Verantwortung
tragen. Gerade auch viele junge, gebildete, wohlhabende Menschen reisen
viel, haben und hinterlassen inzwischen große ökologische
Fußabdrücke.
Stell
dir vor, du fährst Rad auf einem Radweg zwischen Autoverkehr und
parkenden Fahrzeugen und jemand reißt rücksichtslos seine Autotür
vor dir auf und du kannst nicht mehr bremsen … Ob der Dutch Reach hilft? „Wenn Radfahrende aussterben, braucht
man sie auch nicht mehr schützen.“
In
der Meißner Innenstadt gibt es eine Denkmalroute in Fotos
(als Touristen-Information) und von dem Gelände gibt es eine
OL-Karte. Wer 1 und 1 zusammenzählt, macht einen Foto-OL daraus. So
geschehen am Sonntag.
In
Bielefeld wird am 23. Juni 2019 das Festpostennetz rings um
die Sparrenburg eröffnet.
Man
kann Leute zwingen, aber menschlicher ist, wir machen selbst gerne
Sachen: wie den Entdecker-OL im Großen Garten,
bei dem die (weiblichen) Statuen-Posten wieder „ausgepackt“ sind. Jugendliche entdecken
ihre Kräfte und Gaben, Tiere, andere Menschen, das andere
Geschlecht. Bewegung bewegt. Und sei es spazierend.
Ohne
Kontakt/Begegnung mit der Natur entfremden wir uns immer weiter von
ihr. Lassen wir Kinder rennen, solange sie es tun und kein Auto sie
droht zu überfahren?! Lassen wir Kinder Konflikte austragen, solange
sie einander nicht wirklich gefährden?! Lassen wir Kinder
entscheiden, solange niemand leidet?! Beschützen wir Kinder?!
Schätzen wir sie?!
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