22. Januar 2026

Schweden, Sapmi, Zuhause und "OL-Abi"

Fuchsfähe; Musk ist bald Billionär
Für die, die Sapmi nicht kennen: Das ist der Land der Sami, des letzten europäischen Natur- und Urvolkes, im Norden Skandinaviens, wo noch viele Trolle und Elfen wohnen, sie aber auch längst bedroht sind.
Solche Märchen! Ja, die Menschheitsgeschichte besteht aus Märchen, aus Nachrichten, Kunden und Erzählungen, märch dir das!
Alle Fotos hier bis auf der 12. entstanden in Schweden, das einem Teil meiner Familie Heimat wurde und ist.

Um mit dem Ende zu beginnen: In Dresden lebt der OL derzeit auf. Da werden bei den Trainings mit elektronischer Zeiterfassung neue Mitmachrekorde aufgestellt.
Und selbst auf dem Weg zum Abitur durften junge Leute am Montag mit OL-Karte durchs Labyrinth finden. Wobei ihnen darin kein Monster auflauerte, sondern sie sich drängenden Fragewölfen und damit Drachen des Lebens stellen mussten, einige den Faden verloren, bevor sie ihn aufgegriffen hatten, und andere so vertieft im Labyrinth des Lebens aufgingen, dass sie die Zeit aus dem Sinn verloren. Kurzum: Von Hä? bis Ui!, ist die Schule schon vorbei?! bot der Auftakt eines 3-teiligen OL-Kurses so einiges, angefangen bei Theorie und beim Dresdner Labyrinth-OL.

Baumkönig in der Stockholmer Gamla Stan
Ich gehe in der Zeit zurück: Einen Tag vorm Winteranfang, also zum Herbstende verschenkte ich den neusten Dresdner (genauer Radebeuler, da kurz hinter der Grenze in diesem gelegenen) Stadt-OL, den Zitate-OL, von den bereits sehr gedankt wurde, der allerdings erst Ende August das Licht der Öffentlichkeit erblickt, weil die Karte zuvor für ein Sprinttraining genutzt wird, und bald darauf auch für einen Schul-OL.
Die "größere Hälfte" interessanter Zitate schaffte es natürlich nicht auf die Kartenrückseite. ;) Johann Gottfried von Herder "... schätzt[e...] das Gute nicht, als bis [er] es verlor[en hatte]". Immanuel Kant fand "Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft." Henry David Thoreau meinte: "Erst wenn wir nicht mehr weiter wissen, erkennen wir uns selbst." Und Albert Einstein, in "dessen" Straße ich früher wohnte und in "dessen" Schule meine Schwester früher ging, riet: "Versuche nicht ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller [Werte lebender?!] Mensch zu werden [zu sein?!]." Und, was meinst du dazu, zur Welt und ihrer Lage?!
Ja, es ist zum Klagen, zum Hinterfragen, aber hilft das und sind wir vielleicht "eh" im Hamsterrad?

OL-Posten normal im Stadtbild
Den Zeichen-OL nutzte zum Winteranfang die Skizunft Dresden (aufgrund des damals noch fehlenden Schnees) und ganze 5 der 24 (Foto-)Posten, obwohl einzelne bereits einmal erneuert, waren nicht mehr auffindbar. Seit dem steht auch diese Überarbeitung auf der wachsenden Zu-Machen-Liste. Zumindest sind schon 2 neue Fotomotive gewählt ..., allein die Kälte und Dunkelheit und anderes ...
Der Foto-OL ist bald 5 Jahre alt, die Karte bald 15. Huiii! Wie der Wind der Zeit weht.

Am Weihnachtstage wurde dann der Mitte November, am 13.11., verschenkt Zahlen-OL im hohen, tiefen Norden eingeweiht und wurden zumindest nummerische Elfen und 3Feen und 4Feen aufgesucht und gefunden. (Und zuvor suchte selbst ich bei Glätte, fehlendem Schnee und Eiseskälte Foto-OL-Posten.)

ein Mädchen in der Fremde
Zudem nutzte eine Schweizer OL-Familie in der Weihnachtszeit dankbar den Janek-Leibiger-OL, dessen Geist wie in einer Buchwidmung so noch ein klein wenig wie größer in vielen Menschen weiterleuchtet.

Als ich auf der Rückfahrt aus Schweden Als ich ein kleiner Junge von Erich Kästner las und in der Dresdner Neustadt ankam, war klar, dass ein Als Er/ich ein ...-OL entstehen würde. Und tatsächlich scheint er fertig, wenn nicht "nur" noch die stundenlangen Kartenerweiterungen anstünden. Und vielleicht geht es mit dem Geiste Erich Kästners nicht "erst" Ende 2026 zum nächsten 1. Nacht-Stadt-OL durch die Neustadt (4 Kartengebiete aneinander), sondern im Rahmen eines städtischen Stadtspaziergangs oder einer persönlichen Widmung und Nutzung bereits eher. Allerspätestens 2029 wird er aber genutzt (auch wenn man schwer Voraussagen machen kann, voran über die Zukunft - Wer hat's zuerst gesagt?), denn 1929 erschien Kästners modernes Kinderliteraturwerk Emil und die Detektive. Bis dahin (3 Jahre) soll die Königsbrücker Straße erneuert werden, da die Kanalisation aus der Kaiserzeit ist - als Erich ein kleiner Junge war.
Eine andere schöne (Wieder)Entdeckung dieses Jahr gilt bereits der Dichterin Mascha Kaléko, von der ein Gedicht den Neustädter Kunst-OL bereicherte, da es leider nicht mehr dort steht. "Du aber bist der Hafen."

die Welt in wessen Klammer; Umeå
Ein älterer Radebeuler OLer lobte mich (ui, will ich das, lieber nicht! :) wegen meines Pulsnitz-Textes, der philosophisch sei, und will noch mit einer Freundin den Katzen-OL machen, welcher im Februar von einer Hortgruppe genutzt werden soll/will. Zeit, ihn noch einmal zu prüfen ... Heute noch! ... Mindestens 2 Katzen sind weg, die, die noch fröhlich in die Schule kommt, und die, die keinen Bock auf Lesen hat. Ich nahm sie aus den Posten und Bahnen.

Ein Freund meinte mal, bereits die Auflistung meiner Stadt-OL-Namen sei bereits Kunst:
Da ich mit mancher Farbwahl, die ich vor (mindestens) 9 Jahren in OCAD (dem Programm zum OL-Kartenzeichnen) wählte, inzwischen unzufrieden bin, auch weil sie "politisch", radikal! vereinnahmt ist, ändere ich derzeit einige Schrift- und Rahmenfarben in condes, dem Programm zum virtuell OL-Postensetzen und OL-Bahnlegen.
moderne Samikunst, mit mystischen Elementen
- angefangen beim 2025 zuletzt angebotenen Schönaer AussichtsReich-OL, wobei Reich hier für was Großes und Schönes und Genügendes steht.
- über den eingangs erwähnten und zuletzt genutzten Labyrinth-OL in Tolkewitz (voran auf einem lehrreichen und lebendigen Friedhofsareal), wobei ich auch Bäume an einer neu gemachten und gegen Ende 2025 wieder eröffneten Straße ergänzte - ich nur die grünen Punkte, andere pflanzten sie echt. Auf dass sie so zwischen dem Beton gedeihen und Schatten spenden!
- die 5 OL im Bereich des Großen Garten (2 im Zoo, einer im Botanischen Garten mit "Grunderneuerung"), in dem mehr und mehr Wege wegen alter, umsturzgefährdeter Bäume gesperrt sind. In der freien Natur dürften sie irgendwann umkippen, in der Stadt sollen sie keinem Menschen auf den Kopf knallen. Und längst ist doch "Die Wahrheit raubt die Schönheit" wieder aufgestellt. -> im Entdecker- und Gabel-Galaxie-OL samt "angepasster" Geschichte ergänzt. Zudem gibt es relativ neu bepflanzte Flächen , z.B. in der Nähe der Kletterspinne.
ein Wunder, Natur: Schuf er sich selbst seine Erde?
- Striesen Süd, Gruna Nord (mit dem Weit im Süden-OL der aus und in Geschichten entstand und welche schuf) mit neuen Zaunteilen vor einer Hauszeile, die ich an einer Haltestelle wahrnahm
- Altgruna mit neustem, veröffentlichtem Foto-OL (Ein vorbereiteter ist neuer.): Geh deinen Weg-OL
- Haarweidenstausee mit neustem Wichtel-OL und anstehendem Winter-OL, für den Karte ergänzt wurde.
- Albertpark mit dem Lehrpfad-OL, in welchen etliche Geschichten hängen (Trainings, Waldkindergarten, ...) und die letzte erst letzte Nacht beim Nacht-Cup stattfand.
- Am Jägerpark mit erwähntem Zeichen-OL, der noch zu aktualisieren sei.
die Sonne: in Nordschweden ein Fest und Sehnsucht
- Kurpark Klotzsche mit Kur-Forst-OL, ach ja, doch schon, vor 2 Jahren einmal mit einigen OL-Kollegen/innen halb aufgeräumt, mit etwas weniger, auch auch etlichen (OL-)Erinnerungen
- Stechgrund vom vorletzten Wichtel-OL mit anderen Erinnerungen von Winter bis Herbst
- 2-mal Rosengarten (1-mal bis/ab Prießnitzmündung): philosophischer Schul-OL, bestem Sprint-OL und Einfluss-OL, mit Kästners Schule - der Hinweis ist weg, also 1 Posten weg, dafür 2 später entdeckte hinzu. Vor Tagen erst rannte ich mit anderen wegen der Glätte auf Heidewegen dort an der Elbe lang.
- Waldschlösschenbrücke mit dem JohannKätheRosaAlbert-OL, zudem sich aus persönlichen Umfeld und Gründen ein Posten hinzugesellte. Freundliche Menschen sind viel, vielleicht das Meiste wert, was sich nie in einem materiellen Wert außer natürlich dem ihres Seins umrechnen ließe.
eine Elfin am Umeälv vorm Elfen-OL; Blick zur Quelle
Zwar fühlen sich einige homosexuelle Menschen (der OL ist allen Menschen, also besonders auch jenen gewidmet, die marginalisiert werden) hier frei, aber werden sie an vielen Orten unterdrückt. Verrückterweise gibt es aber auch eine "schwule Bewegung", die was gegen Frauen hat und zu Radikalisierung gegen Frauen aufruft. - Gibt es auch was, was es nicht gibt?
- die 3 OL in Johannstadt Nord: Kinderhof-OL, Jugend-und-alt-OL sowie der Engel-OL (der 1. auf einem Friedhof) Hier hängen zum Teil nicht so schöne Erinnerungen und wurde 1945 fast alles zerbombt, aber es gibt auch kleine Schätze zu entdecken. Ein relativ neuer Trinkbrunnen ist jetzt auch auf einer der Karten gekennzeichnet.
am Ende, am südlichen Anfang des "Königswegen"
- die inzwischen 4 OL in der Neustadt inklusive neu markiertem Trinkbrunnen: der Stell dir vor ...-OL mit vor allem Stolpersteinen, der Kunst-, der Katzen-, der Kneipen- und der bereits angelegt Kästner-OL
- die 2 OL in Laubegast, "meinem" Viertel, von dem man aus vor wenigen Tagen Polarlichter sah, wenn man es wusste und zur richtigen Zeit aus einem oberen Fenster Richtung Fernsehturm schaute, in dessen Nähe auch wieder mein nächster Sprint-OL stattfinden wird, Ende März. Also der Insel-OL, der nach dem Inselfest entstand, das wiederum nach dem Hochwasser 2002 enstand, und der Detail-OL, von dem ein Teil für meines Vaters 70. genutzt wurde. Nun folgt meine Mutter seinem Alter.
Nix da, sagt die Nixe zum Fischmaul.
- der Sport-OL am Philipp-Müller-Stadion, das wie ein Freund heißt, mit dem ich längst ein neues kleinen Skiabenteuer teile, und wo nun nach der Turnhalle längt auch ein altes Schulgebäude abgerissen wurde und in einem ehemailigen (Sport)Park mit Bäumen eine neue große Betonklotz-Schule entsteht.
- der feministische OL bei einer christlichen Schule, in der schon mehrfach OL stattfand und auch jahrelang ein OL-Kindertraining, und bei dem wegen einer neuen Infotafel nach dem vorletzten C.D.F.-Jahr eine Postenergänzung erfolgte.
- der Kultur-OL (einer der ersten, auf der für den Stadt-OL 1. neuen Karte Altmarkt mit Änderungen am Rand Richtung Prager Str. - neues Stadtforum) und der Kopf-hoch-OL - Musst du machen, wenn du den Kopf hängen lässt oder sonst nur ins Handy schaust!
- der (erste) Fragen-OL (was ja die meisten sind) über die und an der Prager Str. mit der Ergänzung eines Trinkbrunnens und eines Postens am Hbf. zum Revolutionsweg
Im Iran ermorden Menschen tausende Menschen, keine friedliche Revolution, für die wir hier dankbar sein können. Werden wir Menschen noch gescheiter, waren wir es mal?
Hallo, nicht alle Tassen ... Das Jahr fängt ja gut an! :-)
- und bis hin zu den 4 älteren Altstadt-OLs mit kleinen Kartenaktualisierungen (Baustelle im Zwinger, der derzeit den widersprüchlichen Herkules thematisiert, weg und Rohrleitungen hin) + weiterer Trinkbrunnen (im "Wasser-OL"/Born to go O ein Posten): Rainers Foto-OL, mein 1. Stadt-, der Denkmal-OL, der Geschichts-OL und eben Born to go O, der sich dem Element Wasser widmet.
Optimismus sei, die Welt besser zu sehen, als sie teilweise ist/sich mitunter darstellt, so ähnlich hörte ich vor Tagen ein Zitat. ... Hans Rosling fand einmal: "Die Welt ist viel besser, als wir denken." Man mag es oft nicht glauben, aber man kann es ja versuchen. Hans Rosling war ein Schwede. Und so schließt sich ein Kreis.
Und ich schloss meine Stadt-OL-Restaurierung vorerst mit Strehlen, wo ich mal einige Jahre lang wohnte, wo vor einem Jahr eine befreundete Familie hinzog und früher andere Freunde wohnten, wo es inzwischen auch einen Trinkbrunnen gibt und wo mein Märchen-OL entstand. Vielleicht sollten wir neben negativen und Falschmeldungen mal wieder mehr die positiven Kräfte der Erzählungen und unserer Fantasie bemühen und vergnügt feststellen, welche reiche Welt sich da verbirgt. Falls ihr mich sucht, ich bin zuweilen dort zu finden, in Nupokia.

14. Dezember 2025

Weniger ist mehr.

am Fuß der Kaiserkrone, von M.T.

Nach - teils auch vor - der (48.) Vereinsmeisterschaft des USV TU Dresden, dem TUMOL, nutzten einige (Vereinsmitglieder) den AussichtsReich-OL vom Zirkelstein durch Schöna bis auf die Kaiserkrone.

Das Wichtigste ist und bleibt eine fröhliche Zeit mit lieben(den) Menschen, die einander achten und helfen und gut tun.

ein obdachloser Mann aus Rumänien, der inmitten von Menschen im Kaufrausch im Kalten Zeitungen (nicht) verkauft

eine Sterbebegleiterin, die junge Menschen begleitet und davon erzählt

ein Sprachtreff für geflüchtete - und alte - Menschen und gemalte Bilder von diesen

Danke, Jahr und Tag, alles Gute und bis 2026, wenn der Dresdner Stadt-OL in sein 10. Jahr geht.


9. Dezember 2025

Zootiere, Stadtbäume und Naturzerstörung, Menschenrechte, Menschenliebe und (unge)rechte Menschen

Was übrig blieb, (Geschichte der) Spezies Mensch


"Fühlen Sie Ihr Herz, wenn Sie keine Maschine sind?! - Ihre KI"

Ich habe "den Zoo" aktualisiert, "den Dresdner", die Karte, nachdem ich mit meinen Nichten im neuen Orang-Utan-Haus war, in dem z.B. auch Otter wohnen, auch "draußen drinnen", weil das Haus einen runden Innenhof hat. Sich Zeit nehmen, die Tiere zu beobachten, ihr Verhalten wahrzunehmen.
Wie geht es ihnen?
Sie zeigen kein (gänzlich) natürliches Verhalten in künstlicher Umgebung.
Verwirren wir Menschen sie?
Es gibt nicht mal Alphawölfe in freier Wildbahn, erfuhr ich. Und ein Tiger versteckt sind, mag sicher kein Schaulaufen in kleinem Gehege, auch wenn diese besser sind als vor Jahren.
Sind Tierfilme besser, Safaris?
Ich fing an den Leipziger Zoo zu kartieren, dachte mal wieder, ich mache dies mit einem (weiteren) Besuch fertig. Nix da. 2026? ... Dort wird viel gebaut, für Tiere, besonders wohl auch die Tierart Mensch, die gafft oder auch beobachtet.

Die Affenforscherin Jane Goodall starb am 1. Oktober diesen Jahres und hinterließ sensible Einsichten und kluge Ansichten: Ein Bewusstsein für die Umwelt beginnt damit, die Schönheit der Natur zu erkennen.

eine unbeschädigte Bank, auf die ich (mich) setze


Vielen Leipziger Stadtbäumen geht es nicht gut und nicht nur denen.
Ende November, nachdem ich bei lieben Menschen dort war, rannte ich durch Leipzig und bekam zum Glück keinen toten Ast auf den Kopf. wodurch schon Menschen ihr Leben verloren.
Leipziger OLer überlegen, die Stadtbäume mit deren Plaketten als Festposten(netze) zu nutzen. Einer von ihnen kümmerte sich bereits um das Baumverzeichnis im Netz.
Alle Fotos dieses Dezember-Berichts entstanden über 1,5 Jahre in Leipzig.

Hat die Weltklimakonferenz in Brasilien etwas Richtung Klimawandelabbremsung gebracht - dafür das sehr viele hinflogen?
Die gehörten marginalen Ergebnisse ernüchtern. Den (Einfluss)Reichen scheint es, Erhalt ihrer Macht gebracht zu haben. Anscheinend gehören Förderer der fossilen Energien zu den Gästen oder laden sich selbst ein. Aber es gibt auch immer wieder Widerstand und (friedlichen) Protest und Einsatz für den Erhalt der Natur und besseren bzw. weniger schädlichen Umgang mit ihr, schließlich uns selbst.
Sehr alte Bäume werden gerodet, auch in Deutschland, auf einem Schulhof, gegen Widerstände.

Und, bist du 's? Glücklich, in der Welt, trotz Mist.
Warum ist die Bahn in Deutschland marode? Das ist keine Flachwitz- oder Fangfrage. Weil die Auto- und Flugzeugindustrie mehr unterstützt wurde - und weiterhin wird. Dabei ist Bahnfahren udn Busfahren noch das, was am verträglichsten ist, um über weite Strecken mobil zu sein. Und auch das Angenehmste, finde ich.
Radfahren und Laufen strengen an, ja, aber sind gesünder, solange man nicht überfahren wird.

Wir fangen so viel an, zu bauen, zu produzieren, überblicken es immer weniger. Wissen wir, wohin mit unserem Atommüll? Ja, der gehört uns, den haben wir produziert, auch wenn wir ihn nicht wollten. Und die Wunden in der Erde, die wir hinterlassen, sie bluten aus und dann ist da kein Leben mehr (möglich), dann vertrocknet ihre "Haut". Sie, Mutter Erde, wurde ausgehöhlt, von uns Menschen.

Beton statt Bäume; Platz  für kein schönes Spiel
Ich hasse den Kapitalismus.
Das bringt zwar nix außer noch mehr Schlechtes, aber es beschreibt etwas.
Er schadet vielen und wenigen nutzt er - scheinbar(!). - Auch sie sind im Grunde Verlierer, deuten es aber falsch.
Viele Menschen rennen zum Black Friday, der sich über mindestens eine Woche zieht. Sie rennen nicht wirklich. Und sie denken auch nicht wirklich weit, fühlen nicht, oder?
Günstige Klamotten sind nicht günstig, wenn man bedenkt, dass sie nicht lange halten und riesige, giftige Müllberge werden.
"Ist ja woanders." Nein, Leute, es ist auf dieser, unserer schönen, zerbrechlichen Welt.
Und Menschen werden als Arbeitskräfte für den kurzlebigen Krempel ausgebeutet, der super lange Müll ist und sich als Mikroplastik überall, also auch in uns verteilt, uns krank macht.

Europa sei rückständig, da lenken noch Menschen Taxis, nicht wie in Kalifornien.
Und China hat ja so aufgeholt und dort ginge es immer mehr Menschen immer besser. Ja, die beuten aber auch ihre eigenen Leute aus und was heißt, besser gehen?
Kritik muss möglich sein, ist es dort z.B. nicht, da werden Zweifel unterdrückt, niedergeschlagen. Die USA und Europa haben Mitschuld, weil sie die großen Absatzmärkte sind, und sie luden schon viel eher Schuld auf sich mit Kolonialisierung. Und diese Macht weicht nun dem großen "Drachen" aus dem Osten. Und das macht sie, uns (aus Angst) aggressiv.
Schuld bringt nix Gutes, aber es beschreibt Tatsachen - und Gefühle.

Auf dem "freien" Markt werden die Menschenrechte verkauft.
Ist er frei, wenn einzelne (Einfluss)Reiche bestimmen, diktieren - und nicht die Politik im Sinne eines Gleichgewichtes (genug) reguliert, damit GestaltungsFreiheit der Einzelnen, die anderen nicht schadet, möglich ist? Das wird angeblich gemacht, sicher, aber halbherzig, weil die andere Herzhälfte am Geld hängt.
Wir hängen unser Herz nicht an die Freude? Nein, dafür pocht die Angst zu laut durch unsere Adern?
Nein, der Markt reguliert sich nicht "selbst", "er" verkauft Menschen, Menschen verkaufen sich und andere.
Wir Menschen sind "schlecht" - und moralisch!
Und sich nicht zu wehren, kann gefährlich sein, wobei ich weiß, dass Widerstand, um bei sich zu bleibe
n, schwer sein, bis unmöglich gemacht werden kann.

kein Opfer falschen Rechts sein wollen
Warum stellten Täter der NS-Massenmorde Totenscheine aus, warum logen sie auf diesen, was Todesursachen und auch -orte anging, warum verheimlichte man? Aus Scham, aus einem übel beißenden Gewissen(srest) heraus, weil man wusste, dass andere es ihnen moralisch vergelten würden? (Freude und Gewissen scheinen nicht totzukriegen zu sein!)
Warum gab es so viele Mittäter? Weil es einfacher ist, sich anzupassen, an die Masse?

Am 9. November stand ich abends an zwei Stolpersteinen. Für eine Mutter und eine Tochter, die selbst Mutter wurde, Felicia Glückmann und Helene Zucker. Felicia wurde enteignet und starb nach Zwangsumsiedlung und Erkrankung 82-jährig. Ja, auch das war Mord. Helene wurde kein Jahr später in Riga als eine von vielen erschossen. Ihr Sohn, der sich das Leben nahm ("angeblich nach einer Fehlinformation über eine nicht bestandene Prüfung") war ein Freund Kästners. Macht das deutlicher, dass diese Menschen lebten, litten, durch Gewalt, die aus Dummheit anderer entstand, gar daran starben?
Was werden sie zuletzt über die Welt gedacht haben?
Ich habe eine Sportfreundin aus Lettland (Hauptstadt Riga), die eine Tochter hat.
Um sich einen Hauch der Gewalt vorzustellen, lest das Schicksal einzelner und fühlt, verflixt noch einmal!
Eine "grüne" Frau am Stolperstein erzählte, dass ihre Tochter in einer 8. Oberschulklasse inmitten von Neonazis sei und sich aus Angst lieber etwas anpasse.
"Nackt unter Wölfen" sollte Pflichtlektüre sein und ein Besuch in Pirna Sonnenstein oder in der Burg Hohnstein von Dresden und dem Umland aus.
Wölfe sind ein Witz gegen Menschen. Wir Menschen wirken manchmal so unfähig und können so unbarmherzig sein.

Ich aktualisierte meine Karte "Äußere Neustadt", ergänzte dabei einen Gedenkort ganz im Osten des Gebietes für den Stell-dir-vor-OL an die Zerstörung Dresdens als Folge vom Krieg-in-die-Welt-Bringen.

Es soll eine App aller 90.000 in Deutschland verlegten Stolpersteine bis Ende 2027 geben, hörte ich im Radio.

im ertragbaren Schatten, null Sumpf
Ich aktualisierte/korrigierte auch ein wenig im nördlichen Bereich der Johannstadt, als ich bei einer Gedenkverantstaltung zu Anna Joachimsthal-Schwabe auf einem Friedhof beiwohnte, wo eine Frau erzählte, dass vor reichlich 80 Jahren Menschen wegen des Besitzes einer Tomate hingerichtet wurden oder wegen des Kaufes eines Radieschenbundes, weil sie sukzessive aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden.

Heute hörte ich, dass ein Rechtspopulist in Tschechien, welches ich für den OL und viele natürliche Orte dort liebe, Ministerpräsident wurde. Mit Unterstützung einer Autofahrerpartei. "Ja, unterstützt mal endlich mehr die armen Autos!"
Das Asylrecht der EU wird immer mehr ausgehebelt und ausgehöhlt.

Auch weiter weg scheren sich die Mächtigen und Unterdrücker nicht um Menschenrechte, z.B. im Iran und in Afghanistan. Deutschland hält sich nicht an Zusicherungen für den Schutz, die Aufnahme von gefährdeten Menschen.
Durch Umstände sah ich spontan den im Ausland produzierten Film "7 Tage" (in Georgien gedreht, wo auch "die Falschen" an Macht gewannen), in dem es um eine Aktivistin der Frau, Leben, Freiheit-Bewegung ging, um ihre Familie, Flucht versus Kampf gegen das Regime.
Geflüchtete Menschen haben immer ein Einzelschicksal. Russland und Weißrussland schafften künstliche Fluchtrouten von Asien aus und setzen darauf, dass Ukrainer/inenn fliehen.
Was ist das für eine Welt?!

Frau mit Vogel; Stein, Kunst
Der Familienunternehmer-Verband akzeptiert im Mindesten, sich der AfD zu öffnen. Bei Rossmann, was sich aus dem Verband löste, kann man als AfD-Kritiker noch einkaufen, Müllermilch schon längst nicht mehr, da der Chef schon lange mit streng Rechten und mit dieser verschrobenen Partei sympathisiert.
Die AfD mäßigt sich nicht, sondern radikalisiert sich, ihre neue Jugendorganisation, nachdem die alte aufgelöst werden sollte, hat einen Rechtsradikalen an der Spitze. Was ist das sinnlos! In diesem Land will eine Masse diese Arschlöcher an der Macht haben und ich befürchte, sie sind erst wieder, wenn es zu spät ist, aufzuhalten. Wenn die Masse wieder mal gemerkt hat und sich nach Scham und Verdrängen eingesteht, dass die Weiße Rose z.B. keine Linksradikalen sind, sondern junge Menschen mit Gewissen und Anstand, die auch nach ihrem Gewissen handeln. Kant: Die Menschen sind mit ihrem Gewissen gerne passiv. Ich merke es an mir selbst. Es ist leichter, Problemen aus dem Weg zu gehen. siehe Klimawandel - Aber "das Problem" ist, dass dieses Problem und andere große Probleme uns nicht aus dem Weg gehen, auch wenn wir es versuchen.

(Straßen)Kampf um Namen, Frauenrechte, Leben
Antifaschismus und Feminismus und selbst Naturschutz sind eins und eine Reaktion auf das patriarchale, rassistische, nationalistische und kapitalistische Übel in der Welt und zumeist harmlos, weil sie ja eben nicht das Gewaltmonopol suchen, sondern suchen zu "zerschlagen", aufzulösen. Ein Vergleich zwischen Rechts und Links genauso wie zwischen Patriachat und Matriachat wird daher immer humpeln. Die Linke ist mit anderen und einer Opposition regierungsfähig, die Rechten würden Widersprüche/Widersprechende "ausrotten", sie taten und tun es an der Macht immer wieder. Brachial bzw. banal ausgedrückt: Leute, den Scheiß hatten wir schon und Massen wurden denunziert und ermordet!
Daher: Frauen(rechte) gegen patriarchale Gewalt! Unterstützen - für Gleichwertigkeit, für echten Frieden. 
Rund jeden Tag wird eine Frau in Deutschland ermordet (Femizid). Die Gewalt an Frauen steigt, so wie andere, z.B. rassistische Übergriffe und welche gegen Journalisten*innen. (Vor einige Jahren war der Trend noch umgekehrt.) Das ist auch ein Beweis für mehr Aggressivität durch Angst vor Abstieg, Machtverlust.
Bei der Demo am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. wurden in Dresden auch viele andere Länder mit Fällen erwähnt: Dominikanische Republik (wodurch der Jahrestag der Ermordung dreier Schwestern 1960 für den Schutz von Frauen vor Gewalt gewählt wurde), Sudan, Mexiko, Polen, ...
Ein Kritikpunkt an progressiver Politik wurde mir wiederholt bewusst: sie ist teils elitär, abgehoben und das ist fatal, spielt rechts außen zu, weil sich Abgehängte, Ausgeschlossene bei steigender Unzufriedenheit dann dorthin bewegen, wo man sie "willkommen" abholt, aber nicht nachhaltig unterstützt, unterstützen wird. Aber man füttert ihre Sorgen und schlachtet und nimmt diese aus.

Großeltern der Handys  Wann telepathieren wir?
Ein Freund zitierte auf seinem Blog die Kapitel eines Buches, die wie durcheinander gewürfelte schöne Wünsche klingen und eine anarchische Verfassung bedeuten können. (Anarchie = Herrschaftslosigkeit, ungleich Chaos) Nur bei "Krankheit" in dem seelischen Zusammenhang sträubt sich wieder etwas nicht nur in mir. Trauer ist Trauer und so sollte sie einfach sein dürfen, Zeit haben dürfen, Trost finden dürfen. Ich bin auch nicht hochsensibel, zuweilen vermisse ich meine eigene Sensibilität. Vielleicht ist "die Masse", sind viele (der Privilegierten in den reichen Ländern) längst abgestumpft - von Netflix und Weihnachtsmarktglühwein unterhalten, unten gehalten. "Gebt dem Volk so viel Geld/"Kaufkraft", dass es nicht aufbegehrt, aber so wenig, dass es keinen wesentlichen Einfluss nimmt auf die Geschäfte und Entscheidungen "der Großen"" - die nicht nutzlos sind, weil sie ja
sich nutzen, aber dabei vielen anderen schaden.

nicht Rennen verboten; heißt: Beete nicht betreten
Die Welt ist groß, die Welt ist schön und eben auch schrecklich, schrecklich und schön.

Viele Menschen mit Migrationsgrund halten "unser" (wessen?) Land am Laufen. Viele Ehrenamtliche genauso. Am 5.12. war Tag des Ehrenamtes.
Alle, die in diesem Land leben - und arbeiten (verstehst du die Sprache der Bauarbeiter auf deutschen Baustellen?), gehören dazu. Wer anfängt auszuschließen, ist des Teufels Fratze.

Ja, ich mag meine Sprache, in der viele weise Gedanken formuliert wurden, ich bin (noch) sehr dankbar hier zu leben und für Errungenschaften, die hier erfolgten, gelangen, für einige deutsche Geschichte, wie den friedlichen Mauerfall, dem eine friedliche, aber entschiedene Revolutionsbewegung vorausging, auch wenn danach manches, vielleicht vieles nicht gut gemacht wurde, sondern der Kapitalismus seine Reißzähne in den Osten schlug und vergrub.
Vielleicht ging die Wende mit viel Glück und Hoffen friedlich, weil die DDR in der BRD aufgehen konnte, was bei anderen Ländern nicht möglich ist?
"Auf Fritzis Spuren - Wie war das so in der DDR?" ist eine international ausgezeichnete, fantasievoll gestaltete 6-teilige (je knapp 15min) Doku für Kinder und Erwachsene, die noch zu sehen ist.

Streber? Ne, Schrebergärten
Meine Mutter freute sich mit der Wende, dass ich nicht zur Armee müsse. Ich will niemanden erschießen. "Das will doch niemand." Aber es wird gemacht!!
Ich bin für Verteidigung (Wehren), aber Wehrpflicht ist wieder ein Schritt Richtung Unfreiheit und Drill und die Verteidigung (tut Russland laut Putin) kann zum Angriff übergehen. Militarisierung für den Frieden? Welcher Frieden? Trump schreit, gebt Geld für Rüstung aus, Putin sagt es nicht, aber diktiert es durch seinen Krieg und wir machen es.

Und die KI wird für Missbrauch gebraucht und als unvermeidlich und Fortschritt hingestellt und wir jagen ihr nach, als gäbe es kein Morgen und damit könnten wir recht behalten.
Sie lernt viel langsamer (ja, langsamer) als ein Kind. Kein Kind durchkaut die ganz Weltliteratur mit unvorstellbaren Energieeinspeisungen, um dann Falschaussagen zu machen, weil diese ihm einer eintrichtert, einprogrammiert oder die Datenlage mal dünn ist. Wir sind uns ähnlich, aber uns trennt das Elementarste: Leben.

Sicher ist sicher nicht sicher.
noch mal noch mehr zum (Stadt-)OL:
Kartenlehrgänge erlebe ich in einer Ambivalenz der Gefühle: Toll, was da inzwischen alles technisch geht und die Arbeit erleichtert und die Karten präzisieren lässt, aber auf welche Kosten und mit welchem Mehraufwand, (technischen) Erneuerungen und Know How. Gewinnen wir, wenn wir den Pfad zum Fluss asphaltieren oder verlieren wir nicht auch? Wenn wir Laufschuhe mit tollsten Sohlen kaufen und den Kontakt zur Erde verlieren? Lichter einschalten, um die Nacht durch wach zu bleiben, aber den Kontakt zum Sternenhimmel verlieren?
"Ja, früher wurden sie nicht so alt." Was ist ein langes Leben ohne Tiefe, ohne Gefühle, unerfüllt wert? Und ist mein langes Leben, das kurze, arme von zig anderen Menschen?

Den Kneipen-OL und Brücken-OL machten nicht so viele mit (etwa 14 bzw. 24), aber die, die mitmachten, taten es gerne (besonders auch Kinder, was mich freut) und teils strahlend. Und ich bot die OL an, weil ich sie erstellen und anbieten wollte.
Mein Wichtel-OL schloss mit einem Lagerfeuer bei Vereinsbekannten. Ein Gast erzählte anderen Gästen von seinen AfD-Avancen, was mich im Nachhinein wütend machte. Ja, man müsste, muss im Gespräch bleiben, ins Gespräch gehen, aber bei Demokratie- und Menschenrechtsfeinden weigert sich in mir dabei viel. "Nein, sind wir doch nicht, aber ..."

Blumen sind unkartierbar, vergänglich, lebendig.
Der Katzen-OL erhielt zwei neue Bahnen: "Catwalk" und "Streuner" (2. etwa 5,1 km ideale Laufroute), da der Hort der 8. GS in den Winterferien dieses meiner Stadt-OL-Angebot nutzt.

Für das Epilepsiezentrum Kleinwachau habe ich bereits einen Foto-OL angelegt, die (neue) Karte ist halb erneuert, wird 2026 für einen Schul-OL dort final. Eine alte Karte gab es bereits.

Der Post SV Dresden wurde dieses Jahr 70 Jahre alt und zugleich die Abteilung OL in ihm 50 Jahre. Für die Beteiligung am sports day im September entstand ein kleiner Foto-OL im Ostragehege, der jetzt auch in der Dresdner Stadt-OL-Übersicht zu finden ist.

Dieses Jahr verschenke ich noch zwei (halb) erstellte OL-Karten zu Geburtstagen, darunter ein Stadt-OL.

Zuvor biete ich noch den AussichtsReich-OL als Rahmenprogramm unserer erstmals - aus forstlichen Gründen - in den Dezember verschobenen Vereinsmeisterschaft an.

24. November 2025

Wielands 21. Wichtel-OL schlägt Brücken

Durchlass
Keine Sorge oder tut mir Leid: mein Brücken-OL bietet keine 2 Ebenen.
Auch bringe ich keine künstlichen Brücken (wie bei der Sprint-EM in Belgien) raus in die nächtliche Heide. Abgerissen habe ich aber auch keine für mehr Routenwahlproblematiken.

Und ich muss euch noch mehr enttäuschen: Die allermeisten "Brücken", die als Postenstandorte dienen, sind nicht mal welche, sondern lediglich Durchlässe. Aber Druchlass-OL klingt blöd.
eine Prießnitzbrücke

Auftakt Wald-Nacht-OL-Training 2025/2026
Mittwoch, 3. Dezember 2025
Treff: ab 17 Uhr
17:23 gemeinsames Loslaufen zum 500m entfernten Start
17:30 Massenstart (falls ihr eine Masse werdet)
Zieleinlauf bis 18:30 bzw. für die, die sich Elite nennen, bis 19:00
Zielschluss: 19 Uhr
Also bitte Uhr mitnehmen!
Treff und Ziel: bei Holfeld, Heidemühlweg 41
(Der Heidemühlweg kreuzt die Oybiner Str., die nach Oybin benannt ist, das bzw. der (Felsberg) vom SAXBO bekannt ist und nächstes Jahr dort im besonderen Maße eine Rolle spielt. ... :-)
hier
Gemäuer
Anreise mit der Linie 11 bis Endhaltestelle Ullersdorfer Platz und dann noch 500m laufen
Fahrräder dürft ihr im Grundstück abstellen, am besten trotzdem anschließen!
Autos in den Nebenstraßen vorher parken, da die Waldzufahrt offen bleiben soll - das Forstrevierhaus steht schräg gegenüber vom diesjährigen Wichtel-OL-Quartier.
Sachenablage im Grundstück, bei Regen/Schnee/erst recht bei Schneeregen (das klingt doch einladend! ;-) im Unterstand

Zielbrücke
2025 keine Postenhatz?
Ja, aber sowas ähnliches.
In der Dresdner Heide gibt es über 260 Brücken, las ich in einem dicken Buch über unseren Heimwald. Wobei es sich unter 2m Breite/Weite, also meistens, um Durchlässe handelt.
Brücken verbinden, überwinden Gräben.
Um einmal diese kleineren bis größeren Bauwerke in den Fokus zu nehmen, die Wasser ein Weiterlaufen/Fließen (insofern nicht ausgetrocknet) und Menschen ein "Überwasserlaufen" ermöglichen, sind alle Posten "Brücken", was wiederum heißt, dass alle Posten über Wege angelaufen werden können, was ich in dichten Waldbereichen und für die Neulinge, die auch gerne als 2er- bis 3er-Team laufen können, überhaupt empfehle.
Das Ganze findet als Score statt.
42 Reflektorposten - richtig gelesen, 42
Darum habt ihr 60 oder 90min (Elite) Zeit. D.h. auf den Wegen dürft ihr auf die Tube drücken, also es darf ein schneller Dauerlauf mit relativ einfachem O werden - aber zum Einstieg müssen die Wegabzweige im Dunkeln auch erst einmal richtig genommen werden! Die Idealstrecke misst etwa 13km.
Wer alles schafft, bekommt einen Preis.
Wer die Maximalzeit überschreitet, bekommt Lebkuchenabzug.
Wenn sich so viele Leute wie Posten melden, statte ich die Zweitere mit SI aus und dürft ihr euch mit einer SI-card ausstatten. Dann wäre das der PrOLog zum Night-Cup.

Wichtel-OL-Gastgeberpaar beim Schweizer Mountain Marathon 2003(?)
so oder so: Im Ziel gibt es warme Getränke,
etwas Vorweihnachtlich-Süßes, wie es zum Wichtel-OL Tradition ist,
und, wie es unter den Coolen hot ist: ein kleines Lagerfeuer - außer, es (schnee)regnet.

Karte: Haarweidenstausee und Umgebung, Stand größtenteils 2025, am Rand auch älter und ein wenig lückenhaft (aber in den Lücken sind kaum Brücken), OSV Dresden, 1:10.000, 5m Äquidistanz, Normalpapier, wer braucht, bitte Kartenhülle mitbringen - Karte darf vor dem scharfen Start in Ruhe eingekartenhüllt werden.

Wenn ihr jetzt noch ganz motiviert seid, bringt ihr noch etwas kleines Eingepacktes mit, mit OL-Bezug oder auch nicht, was ihr nicht mehr braucht, aber auch nicht wegschmeißen wollt, und tauscht es am Lagerfeuer (oder im Schneeregen) mit einem anderen, einer anderen, der/die was mit hat. Wichteln nennt man das. Und wenn ihr dann beim Auspacken grinst, hat sich der Wichtel-OL schon gelohnt.
Auf dem Weg: Der Wichtel-OL-Trainingszentrums-Gastvater hat am Folgetag Geburtstag. <):-)>

Meldung intern unter ol-in-dresden oder direkt bei Wichtel Wieland

20. November 2025

Stadt, Wieland, Fluss ... Pulsnitz

Große Röder bei Kleinwachau, Bachlauf, OL folgt, Foto M. Sch.
Jetzt drücke ich auch noch Pulsnitz meinen "Stempel" auf. Pulsnitz, kriechendes Gewässer.

Da stehen einige interessante Skulpturen im Park und Figuren in der Stadt. Auch ein paar Lebkuchenfiguren. Postenkreiste ich die ein? Vielleicht, vielleicht nicht. Lebkuchen. Pfefferkuchen. Es gibt beide. Früher waren die nach Nudeln meine Leibspeise. Lebkuchen. Beim Langlaufen. In schneeweißer winterlicher Frische war mir das die beste Energie.

eine Tafel weise Zartbittersüß bitte
Und es gibt etliche Infotafeln zu Kultur und Geschichte des Ortes und der Umgebung samt Natur. Und Tafeln mit Sinnsprüchen, die anlässlich Neugeborener mit jungen Bäumchen in die Erde "gepflanzt" wurden. Die im Gebiet der Karte, die ich maßgeblich (mit) erstellte, schaute ich mir genauer an. Tafeln assoziiere ich schnell mit Schokoladentafeln. Und Schokolade ziert einige Lebkuchen, passt also auch zur Pfefferkuchenstadt, in der heute über 150 Leute dem OL frönten, inklusive einiger zum ersten Mal.

Und so erstellte ich mit der Karte gleich noch zwei Pulsnitzer Stadt-OL für Genießer*innen, die nicht nur durchhetzen (wollen). ;-)

25.11.: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Gendern, ja, nein, langsam traue ich mich das gegenüber manchen, gegenüber dem Land, dem Ländlichen nicht mehr, obwohl es gerade da umso wichtig ist. Wer alle anderen zwischen starren Mann- und Frauenrollenbildern ausschließt, schafft diese engen Gebiete, aus denen Menschen ausbrechen müssen, um frei zu sein.

Auf eine der Spruchtafeln schmierte wer "Jude", als sei es ein Schimpfwort, das es für einige war und ist. Informationsschrift wird negativ in stählerne Tafeln gestanzt (oder wie geschieht das?), um Vandalismus nicht zum Opfer zu fallen.

In Japan haben sie weder Mülleimer noch Müll in der Öffentlichkeit. Wenn es Anstand hat, braucht es keine Nachsorge.

Du siehst aus wie Sid.

Ich habe Vorurteile gegenüber dem Ländlichen, wo eine Mehrheit die AfD wählt und so Ja zu Nazis sagt, auch wenn einige derer Nein meinen und sich endlos angegriffen fühlen, obgleich die Nazis alle, die nicht in ihr verkapptes, kleines, hassendes Weltbild passten, angriffen, aufs Schärftste, aufs Äußerste. Sie, mitunter unsere Vorfahren, haben millionenfach gemordet, unvorstellbare Massenmorde an Mitmenschen normalisiert. Ich gebe Hannah Arendt (inzwischen) recht: Das Böse ist banal, es ist nah, es ist da, es ist niederträchtig, kleinlich, schwach und kann alle befallen wie eine Krankheit. Aber Vorsicht, es ist eben nicht mit einer "anderen Krankheit", nicht einem anderen Böse auszurotten - auch darum geht es. Kein Krieg wurde je mit Waffen gewonnen, allerhöchstens beendt, verschoben, verlagert. Kriege sind nicht zu gewinnen. Nur Frieden kann gewonnen werden. Und genauso werden wir keinen Frieden mit der Natur um uns und in uns finden, wenn wir weiter an ewiges Wachstum, an unaufhaltsamen und edlen Fortschritt und dem Heil im Digitalen glauben und uns gegenseitig damit vorbrügeln und mit Höher, Schneller, Weiter vorpreschen. Da vorne ist ein Abgrund und es neigt sich schon. Kippunkte. Der erste von neun (Korallenriffe - Korallen sind übrigens Tiere in Verbindung mit Algen, die wiederum Pflanzen ähneln.) ist wohl schon im Gange und reißt vielleicht das ganze Tischtuch mit dem Silber und Porzellan mit sich. Viele wissen es. Vielleicht sind wir zu dumm. Es sieht nicht gut aus, um unsere schöne Welt. Ich sah und hörte in den letzten Tagen in Theatern, Filmen, auf und vor Kinoleinwänden und im Park sowie auf der Straße viel Schönes, Schlaues, Schlimmes, Schreckliches. Nazi, du wärst ein (Binnen)"Flüchtling" in einem Land, das durch Klimakrise oder Krieg, in dem du nicht der Privilegierte und Bewaffnete bist, untergeht, im wahrsten Sinn untergeht, an einem Ort, an dem der letzte Brunnen versiegt. Das Salzwasser, durch Süßwasser geschwämmt, frisst die Bauten der Menschen wie eine Bombe Lücken reißt, nur langsamer, aber stetig. Es lohnt schlicht an einigen Orten null Komma nichts mehr dagegen zu halten. Die Sonne brennt, als wäre sie das Feuer im Regenwald, das gelegte für deinen Rinderbraten, und das, was passiert, wenn es nicht mehr, nicht mehr genug, nicht regelmäßig regnet. Bäume sterben, Artensterben, im Untergang stellen wir fest, dass wir dazugehören, wie ein Puzzelteil und kein zentrales, keins am Rand, sondern irgendeins und überall, das massiven Einfluss hat, wie ein riesiger Fluss, das anderen Einfluss haben könnte, nicht zur Rettung, aber zur Milderung und sei sie begrenzt, so doch in die andere Richtung als gegenwärtig und entschleunigend.

braun: Haut, Erde, Holz, gebacken, Nazis, Kacke
Jetzt ist "er" aber wieder abgeschweift! Na und! Wenn dein Lesen dich bis hierher führte, dann schwiff, ich meine, schweifte es, schweiftest du mindestens genauso ab, haha! Hast dich wohl nicht ganz im Griff, nicht ganz im Zaum, bist wohl auch ein Mensch?!

Klima, Klima, Klima, das nervt doch. Ja, soll es, kann es nicht anders, muss es, wird es immer mehr. In Dresden waren nicht so viele zum globalen Klimastreik, aber es waren welche da, es waren einige da, einer und noch einer und eine und noch mehr. Eine sprach und noch eine und einer, weil ein anderer krank war, dessen Worte in die Welt. Leute, die es nicht hinnehmen, wie es ist, denen es nicht egal ist, nicht mehr egal sein kann, schon längst nicht mehr, die Rückwärtsgewandtheiten anpiept, aber gewaltig, so was von, die unzufrieden sind mit dem Immer-weiter-so und Noch-mehr-so, so sinnfrei, so zerstörerisch. Sch..., dass so viele Gute draufgehen und die, die oben sitzen und mit der Masse spielen, teils stinkend (einfluss)reich alt werden, wobei nicht wirklich ihr Altwerden das Problem ist, sondern ihr Kaltsein vor ihrem Tod. Und wieder scheint sich Krieg auch im Frieden zu normalisieren. Und längst taten sich die Superreichen zusammen, um dem Rest aus ihrer Angst heraus zu regieren. Ich übertreibe? Ich kann mit Worten nur untertreiben.

zwischen Wesenitzquelle und tschechischem Nordkap
KI oder IQ? titelte ein politisches Kabarett, Satire, die weh tat, gewollt, ungewollt, Gefühle bestätigte, Fakten untermauerte, Thesen aufstellte und versehentlich spuckend umpustete. Kunst kann nicht alles, aber viel, wenn sie Menschen erreicht, abholt, mitnimmt, ein wenig bis entzückt anders zurücklässt.

KI, du magst reich gefüttert wiederkauen und dazu Stimmiges ausspucken, aber du verstehst nicht, fühlst nicht, willst nichts, brauchst nichts. Mit Informationsdecken so dünn wie der OL hierzulande gibst du Fehler wieder, die ich nicht machte. Danke, Werkzeug, aber was bleibt mir dein Müll? Ich mache dich zum Du, so wie Menschen alleine und zusammen Gott zum Du erschuffen und ihr seid beide nur in unserem Angesicht und zerfallt, sobald wir zerfallen. Mensch, begreife, du bist weder ganz ausgeliefert noch der große Auslieferer, machst es dir nur gegenseitig und so zugleich selbst zu schwer mit zu leicht, du bist ein Gast auf Erden, warst nicht Ich davor und wirst danach kein Ich sein. 

Ha, Welt, dir zeig ich's! 1987 Steiger
Hannah Arendt schrieb zum Totalitarismus
Ich meine, ich habe das Banale am, im Bösen mit dem Gefühl, also gefühlt verstanden.
Es ist dumm, es fehlt ihm an Mitgefühl, es fehlt ihm an Liebe, an AngstFreiheit, es gehorcht und hört nicht auf sich, die Natur, in der wir ein Wimpernschlag sind, die sich nicht nach uns richtet, wenn wir uns nicht nach ihr richten, die Sinn ergibt oder zumindest Grund genug hat, so zu sein, wie sie ist. Und da wir alle Angst haben, im selben Boot sitzen, kennen wir das, ob es uns bewusst ist oder nicht, nicht ganz bewusst ist. Es ist banal - und wirkt und ist zugleich fatal, wenn wir es eben nicht verstehen, es uns aus dem Ruder läuft.

Greenpeace, Markus Mauthe stellte Kipppunkte vor: Wälder brennen, Regenwälder, boreale Nadelwälder, massenhaft, ehemalige Regenwälder verwüsten, Eis schmilzt, tonnenweise, stundenweise tonnenweise, was die Ozeane "durcheinander" bringt, Regen bleibt aus, Monsunregen werden unregelmäßig, Dürre, Hitze, Korallenriffe sterben (Korallen = Tiere in Verbindung mit Algen, ich wiederhole), Arten sterben, Ozeanstörme und Luftströme versiegen, was zu unregelmäßigen Warm- und Kaltzeiten und -gebieten führt, Permafrostboden taut auf, setzt Massen an CO2 frei.
Wir wissen nicht, was wir tun, überblicken es nicht, verstehen nicht, was wir für Schaden anrichten, oder wollen nicht sehen, was wir für Schäden hinterlassen, aber wir können es spüren, fühlen, wenn wir keine Luft mehr bekommen, Nahrung knapp wird, zuerst und ganz besonders die "unten".

außer Rand und Band, welcher Rand, welches Band - gut, dass es Worte gibt, das Worte Worte beschreiben, dass Worte Gefühle, Stimmungen beschreiben können, das es Kunst gibt, es tut gut, verstanden zu werden, zu wissen, man merkt und fühlt und denkt dies und das alles nicht alleine.

Mist, Digga, die Wäsche ist saubär, die Bahn fährt wieder und Corona ist vorbei.
Blutbuch heißt ein Buch, heißt ein Theaterstück, das Stück für Stück enthüllt, unverholen, was Scham verhüllt, angeeignete Scham, beschämende Scham, Scham aus Beschämung, Scham, die wochenlang Thema im Radio war, enthüllt, was Selbstzweifel bis -hass mit Menschen macht, offenlegt, was bloß gelegt, was entwürdigt wurde und wird, Traumata anrührt, die über Generationen weitergegeben werden und wurden und wie Gene ins uns schlummern und walten, wobei wir nicht ausgeliefert sind, nicht unverantwortlich. Es geht ums Verstehen, ihr, sagte H. Arendt, nicht ums Wirken, wie vielen Männern. Wir sind die Kinder der Opfer, die überlebten und Kinder bekamen, die Kinder, der Täter, die davon kamen, durchkamen, und Kinder bekamen. Ich genderte Täter nicht, weil es meist Männer sind. Vergewaltiger, Hexenverbrenner, die sich schämen, die weitermachen, die sich wieder davon abwenden, vom Weitermachen und von der Scham. "Die" Frau ist nicht frei, erst recht nicht frei von Verantwortung. Frauen sind vielleicht "die" Lösung, ein großer Teil der Hoffnung, sagte so ähnlich M. Mauthe, ein Mann, der die Natur sieht, die Welt, die sehr männlich domiert wird und vielleicht viel weiblicher ist und wieder sein muss, um ins Lot gerückt zu werden. Ist das noch und wieder möglich? Meere und Erde und Blut. Gebend, bis ans Lebensende, uns erneuernd.

Ich schließe mit Schönem, was diesen Monat in die Welt kam: z.B. der Fernsehbericht mit Veit Riffer.

Und ich schenkte, schickte nach dem 40. Bergsteigerfindigkeitslauf aus Oybin meiner großen Nichte meinen Zahlen-OL für sie - ihren
Die Zwölfe laufen und ziehen, fragen (nicht) und beißen. Foto: Tom
Hausnummern-Foto-OL
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Zahlen? Zahlen mögen kalt sein, nicht gefühlskalt, sondern klar, klar wie unser Wasser und unsere Luft immer weniger, wie der Sternenhimmel über Städten und unser "erwachsener" Verstand scheinbar nicht mehr, glatt, vielleicht auch gefurcht und geschuppt, aber eindeutig, real, wie das Gefühl, das noch nicht versiegt ist, noch nicht abgestorben, wie der Gedanke, der nicht zerdacht ist, wie der Wind, der nie ganz abflaut und sich nicht ewig anstaut, wie ein Kind, das begreift, vielmehr immer wieder als unaufhörlich, dass alles aus Zahlen besteht, aus Zahlenreihen, aus Erzählungen, die fortwähren, enden und auseinander - und ineinander verwoben neu beginnen, unberechenbar, unmöglich sie auseinander zu nehmen, ganz auseinander zu halten, die aber Muster bilden und denen Gleichungen zugrunde liegen, in erkennbaren Klängen, in Beschaffenheiten und Vertrautheiten, die uns beruhigen, ein Zuhause geben, die uns sehnen und lieben lassen, die natürlich, ganz natürlich zaubern, bezaubern, aber nicht selbstverständlich, sondern die erst verstanden verstehen, aus Menschen Menschen machen, und uns eben nicht automatisch zu hassenden, willenlosen Wesen, welche vernichten, woraus wir bestehen. Nein.

Ja, diese Erzählung erzähle ich (mit), von ihr bin ich ein Teil, will ich einer sein, muss ich einer sein.